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Soca Trail
Eines der schönsten Wanderwege in Slowenien und Teil des Alpe-Adria-Trails Etappe 24.
GPS Karte mit Daten
Kurz: Normalerweise wandert ihr die Strecke bergab, geht aber etwas wellig. Daher habt ihr etwa 340 Höhenmeter bergauf und 850 Meter bergab. Der Weg führt euch immer entlang der Soca und den Hängen. Es gibt jede Menge Highlights wie Orte, Klammen, Wasserfälle und die Quelle. In Trenta könnt ihr einkehren, erkundigt euch aber über die Öffnungszeiten. Bei Bedarf, es fährt auch ein Bus entlang der Strecke.
Nützliches zum Soca Trail
- Die Beschilderung entspricht dem Alpe-Adria-Trail. Beide Wanderwege verlaufen auf der Etappe 24 parallel
- Kurz vor dem Start gibt es einige kostenlose Parkplätze und eine Hütte zum Einkehren.
- Zuerst lauft ihr der Quelle etwas entgegen und dann kommt eine Klettereinlage. Nicht für Hunde geeignet
- Mit 28,5Km ist es eine Tageswanderung mit 450m Gefälle. Allerdings empfehle ich den Soca Trail in 2 Etappen, da man hier einfach viele Fotos macht, die Strecke genießt oder sich kleine Abstecher lohnen.
- Es gibt in der Saison einen Bus, der zwischen Bovec und Kranskja Gora pendelt. Stellt euer Auto in Bovec ab, fahrt zur Soca Quelle und wenn ihr zurück seid, steht das Auto wieder bereit.
Start: Soca Trail
Was für ein Pech… Mein Bus fuhr pünktlich, aber nicht an der Haltestelle, sondern wegen Bauarbeiten 100m um die Ecke… So sah ich nur noch die Rücklichter, als er um die Ecke bog… Ich hätte 2h später fahren können, aber ich wollte Bilder machen und dann 28Km… war mir zu stressig. Aber das machte gar nix! Es wurde zu 2 schönen Tagen am Soca Trail
Fantastisch, unglaublich, sagenhaft schön! Manu, Laila und ich fuhren zuerst Richtung Soca-Quelle, der Start des Soca Wanderweges. Vor der Kurve 49 befindet sich links ein Parkplatz. Den könntet ihr nutzen oder fahrt danach links ab, über die Brücke und sucht euch bei den nächsten Häusern ein Parkplatz.Wenn ihr den Bus nutzt, macht es mehr Sinn den unteren Parkplatz zu nehmen, da er nicht hoch in das kleine Örtchen fährt.
Soca-Quelle
Der Einstieg zur Wanderung ist eine Gaststätte, wo ihr durch den Biergarten geht und der Wanderweg beginnt. Er schlängelt sich bergauf und ihr seht links schon die Felsen, wo die Soca hinunter stürzt. Die letzten 100m sind eine kleine Kletterpartie und dann sieht man die Quelle… dreht man sich um, bietet sich eine fantastische Kulisse. Irre, anders kann man es nicht beschreiben. Du stehst im Bachbett zwischen Felsen, das Wasser rauscht hinab und hast diese atemberaubende Kulisse…
Das kann nur noch durch ein Naturwunder überboten werden. Die Quelle ist ein Schacht im Felsen, der blau leuchtet. Ich habe keine Ahnung, warum es leuchtet, aber es ist faszinierend! Es geht wieder zurück und zum Dr. Kugy Denkmal.
Der Bergfreund Dr. Julius Kugy ist ein beliebter Bergwanderer und hat viel für die Region getan. Das Denkmal am Vršič-Pass bietet traumhafte Aussichten und liegt direkt am Soca-Weg. Sein Blick richtet sich übrigens auf den Berg Jalovec.
Ihr erreicht dieses Denkmal oder auch Sehenswürdigkeit gleich bei der Kurve 49, wenn man etwa 100m der Strasse bergauf folgt. Da geht der Weg rechts hinein und man sieht bereits erste Infotafeln und hat dann die grandiose Aussicht in das Soca Tal und die Berge drum herum. Von hier aus geht es weiter in Richtung der Mlinarica Klamm, die zwar klein ist, aber sehr beeindruckend!
Mlinarica
Gleich danach kommt eine kleine Schlucht, die man auch die Tröge der Mlinarica nennt. Urgewaltig und ein erster Ausblick, was uns erwarten würde. Viel Wasser war es nicht, aber man sieht, dass dort oft Wassermassen durch das felsige Flußbett strömen.
Man geht etwa 200m hinauf bis zu einer Plattform mit hohen Felsen und sieht, wie das Wasser aus einer Höhle strömt. Fast schon ein Geheimtipp, denn ich war die ganze Zeit alleine. Wir gehen zurück und es dauert nicht lange bis zum nächsten Highlight.
Alpinum Juliana
Zuerst müssen wir etwas an der Strasse entlang, können dann rechts auf einen Wanderweg oder grade aus zum Alpinum Juliana. Das wäre eine Abkürzung, aber ihr kommt auch über den Soca Trail dorthin. Der Garten befindet sich noch vor Trenta.
Es ist der älteste Botanische Garten und es gibt über 600 Pflanzen, allerdings war den Tag geschlossen. Wir haben aber von draußen gesehen, dass da wirklich viel geboten wird. Ist eines der wenigen POIs, die Eintritt kosten, aber nicht viel.
Geöffnet vom 1.5. – 30.9. von 8.30- 18.30 Uhr. Im Winter generell zu.
Wer mag kann das Alpinum Juliana auch mit dem Auto besuchen. Gegenüber ist ein kostenloser Parkplatz. Zuweg sind nur etwa 100m.
Das Herzstück des Soca-Trails
Wie kann man nicht ins schwärmen geraten. Da fließt die türkisgrüne Soca durch das wilde Flußbett, bricht sich tausendfach an den runden Steinen und Felsen, während wir auf dem Pfad die Sonne genießen. Es ist ein Paradies für Wanderer, außer an einigen Stellen, wo man auf der Hauptstrasse wandert. Ist zwar nur wenig los, meist hat man einen Pfad neben der Straße, aber der Wunsch an der Soca zu wandern ist doch größer.
Dazu kommen kleine Mutproben in Form von Hängebrücken. Ein TÜV Prüfer würde hier einen Herzinfarkt bekommen und weiträumig absperren… in Slowenien sieht man das wohl etwas gelassener. Gut, einige Bretter sind schon heraus gebrochen oder etwas dünn und die Wackelei ist da auch nicht förderlich. Nur gut, dass mir das nix ausmacht. Laila, unserer Malamuthündin war es aber nicht geheuer.
Zur „Sicherheit“ solltet ihr die Brücken die etwas mitgenommen aussehen, oder wo lädierte Bretter zu sehen sind, nicht mittig überqueren. Lauft da lieber am Rand, wo sich auch die Seile befinden.
Verlaufen kann man sich auch nicht, man folgt immer der Soca und den ausgetretenen Pfaden Stromabwärts.
Die kleinen und großen Soca-Tröge
Bei Kilometer 15 am Soca Trail kommt ihr an die kleinen Soca-Tröge und bei Kilometer 18 an die großen Soca Tröge. Die nächsten beiden Kilometer sind sagenhaft und daher werde ich die Soca-Tröge in einem eigenen Artikel beschreiben. Aber es lohnt sich diese mal genauer anzusehen.
Das Flußbett hat sich tief in die Felsen eingegraben und viele Tröge gebildet, die sich aneinander Reihen. Das sieht echt MEGA aus und bietet top Fotomotive. Man ist geneigt daher auch zu guten Spots zu klettern, aber Vorsicht, dort ins Wasser zu fallen ist tödlich!
Tröge: Das sind runde Gebilde am Rand, wo sich Strudel gebildet haben. Darin verfingen sich Steine und wurden herum gewirbelt und angeschliffen. So entstehen Kiesel. Aber auch die Tröge wurden geschliffen und bilden daher die kreisrunden Gebilde. Ich habe einige Tröge gesehen, da lagen noch jede Menge Kiesel drin.
Weltkrieg – Blutrot statt Türkisgrün
Dazwischen ist noch der Militärfriedhof. Die 12 Isonzoschlachten ( Isonzo ist der italiniesche Name der Soca ) haben massive Veränderungen in der Natur bewirkt und über 1 Millionen Tote den Isonzo / Soco blutrot färben lassen. Wenn ihr später noch einen Ausflug nach Kobarid zum Kozjak Wasserfall macht, könnt ihr Reste der Verteidigungsanlagen in den Bergen sehen. https://schöne-aussicht.de/kozjak-wasserfall/

Vorbei am Camp Klin, wandern wir zuerst links der Soca land und wechseln dann nachts auf die Strasse, wo wir nach 3 Kilometern die Soca-Tröge bei Krsovec erreichen. Durch das Tal geht es weiter in Richtung Bovec, wo wir vorher noch zu mehreren Camps kommen. Dort waren wir auch in einer Ferienwohnung.
Das Tolle ist, die haben dort einen sehr schönen Strandabschnitt. Der ist gleich bei einem großen Kanuverleih und daher trifft man sich hier gerne Abends und genießt die Stimmung.
Dann geht es noch den Berg hoch und man ist in Bovec.
Das war es vom Soca Trail und ich hoffe, das ihr ebenso schönes Wetter an der Soca habt wie wir.
Weiter durch das Soca Tal
Alpe-Adria-Trail Etappe 25
22 Kilometer – Bovec nach Drežnica
Wir verlassen den Soca-Trail und können nun auf dem Alpe-Adria-Trail weiter durch das Soca-Tal wandern. Es geht weiter an der Soca entlang und wird eine Mischung aus Ebenen, wo auch ein Teil von Narnja gedreht wurde, bis hin zu Abschnitten mit hohen Felsformationen. Dazwischen immer wieder Wasserfälle, eine kleine Kapelle und natürlich der Boka Wasserfall.
Alpe-Adria-Trail Etappe 26
Und der dritte Abschnitt wird uns mit der Tolmin Klamm am Ende belohnen. Aber vorher haben es die 23 Kilometer in sich und ihr habt 900 Höhenmeter vor euch. Unter anderem führt euch die Etappe 26 in das Dorf Krn, Vrsno, den Nationalpark Triglav und zum Schluss durch die Tolmin Klamm und die Berge drum herum. Tolmin ist dann das Etappenziel und hier kann man auch gut einkehren.
23 Kilometer – Drežnica nach Tolmin
Touristinformation
In Bovec, Kobarid und Tolmin bekommt ihr alle Informationen zum Soca Trail, auch Karten und Prospekte. Hier hilft man euch auch weiter, wenn ihr eine Übernachtung braucht oder andere Wünsche habt. Auf Etappe 24 wendet ihr euch bitte nach Bovec.
TIC Bovec
Trg golobarskih žrtev 22
SI-5230 Bovec
Übernachtungen
Direkt an der Quelle gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit. Ihr kommt aber mit dem Bus schnell nach Trenta oder weiter nach Bovec. Da habt ihr dann eine große Auswahl und könnt in Bovec mehrere Tage bleiben und per Busshuttle die Etappe 23, 24 und 25 machen. Da lohnt sich evtl. auch ein Ruhetag oder Zwei. Bovec ist ein beliebtes Outdoorziel und hier gibt es Kajak, Canyoning, Rafting uvm. Unter Kajak liste ich euch einige der Anbieter auf. Im Sommer sind die aber stark gebucht, daher rechtzeitig anmelden.
Reiseveranstalter
Ich meine, ich habe bei Google Angebote zum Alpe-Adria-Trail gesehen. Da sind sicherlich auch Abschnitte für den Soca Trail dabei, da dieser ja als schönster auf dem AAT gilt. Jetzt, nach der Saison ist kein Angebot zu finden. Ansonsten fragt in der Touristinformation.
Die schönste Reisezeit
Das fängt im Mai an, wenn sich der Schnee zurückzieht und die Soca die größten Wassermassen führt. Als wir da waren, war die Soca nur halb gefüllt, wenn überhaupt und glich an einigen Stellen eher einem Rinnsal. Aber im Frühjahr schießen die Wassermassen durch die Schluchten und verwandeln die Soca zu einem wilden Fluß. Allerdings ist da eben noch Winter und das Auto sollte dafür gerüstet sein. Ansonsten lieber im Juni kommen, da ist immer noch viel Wasser da, aber der Winter vorbei.
Herbst ist ebenfalls schön, vor allem in den Laubwäldern. Dann färben sich die Berge herbstlich goldbraun. Aber auch hier kann der Winter schon mal früher kommen. Lohnt sich aber dennoch.
Ein Urlaub auf der Insel Usedom ist eine wunderbare Möglichkeit, mit einer der schönsten Regionen Deutschlands auf Tuchfühlung zu gehen und die Region hautnah zu erleben, die aufgrund ihrer zahlreichen Sonnenstunden als Sonneninsel bekannt ist. Umgeben vom glasklaren Wasser der Ostsee und traumhaft schönen Sandstränden können Erholungssuchende die Sonneninsel nutzen, um sich vom stressigen Alltag zu erholen.
Beispielsweise entführt das Achterwasser seine wanderfreudigen Gäste an eine Bucht, die so weit in die Insel hineinragt, dass sie zwischen Koserow sowie Zempin nur durch eine kleine Landbrücke von der Ostsee getrennt ist. Allerdings sind schon dieser Anblick und die Nähe zu Glanzpunkten wie dem Balmer See oder der Halbinsel Gniz eine Wanderung in das Gebiet wert, das über eine Vielzahl von Wanderwegen in Augenschein genommen werden kann. Doch aus der großen Bandbreite an idyllischen Wanderwegen sticht der Wanderweg zum Loddiner Höft besonders hervor und begleitet Aktivurlauber auf einer Erlebnisreise zu einer aus dem Achterwasser ragenden Halbinsel, die ohne Zweifel als eine der bezauberndsten Landschaft von ganz Usedom gilt. Wunderschöne Busch- und Wiesenlandschaften betonen den Reiz des Loddiner Höfts ebenso wie facettenreiche Flora sowie die Steilküste des Gebietes, dessen Faszination durch einen kleinen, versteckten Sandstrand abgerundet wird.
Da es für mich am nächsten Tag zu einer weiteren Wanderung, dem Birgeler Urwald, gehen sollte, traf ich mich mit dem Geschäftsführer vom Naturpark Schwalm-Nette und seiner Frau.
So schmeckte das Essen
Dies und das
Definitiv ist das Cafe & Restaurant De Wittsee eine sehr gute Empfehlung.
Ruhetag: MIttwoch


Einkehrmöglichkeiten:





Es ist wieder einer dieser Tage. Blauer Himmel, wenige Wölkchen und die Wanderung Hossinger Leiter auf dem Programm. Der dazu gehörige Wanderparklatz ist hinter der Hütte und das schreit geradezu nach einer Einkehr, aber zuerst einmal die Wanderung. Am Parkplatz steht schon jemand mit Kennzeichen IK – 500Km fern der Heimat und ich treffe jemanden aus Ilmenau. Wir unterhalten uns kurz und sie meint schon, dass ihr Kollegen die Traufganghütte Brunnental wärmsten empfohlen haben. Da bekommt man schon Hunger und ist noch keinen Meter gewandert.

Das Teutoschleifchen Canyon Tour ist mit 5 Kilometern Länge ideal für eine kleine Runde und bietet einen grandiosen Aussichtspunkt, wo ihr den Canyon der Länge nach seht.

Bevor ich zum eigentlichen Bericht komme, hier einige wichtige Informationen zu den Bildern.
Eine 24h Wanderung die von einem Hotel ausgerichtet wird, hatte ich in den letzten 8 Jahren auch noch nicht. Dazu geht das Event noch von Frühstück zu Frühstück und dazwischen liegen 24h an der Donau oder den Regionen rund um den Donausteig. Ich war zum Fotografieren vor Ort, hatte Laila dabei und das Wetter war einfach himmlich!
Beim Lesen der Schachselwiesen Beschreibung ist mir gleich das Wort „unaufgeregten“ aufgefallen, was andeutet, dass es wenig zu sehen gibt. Ich kann euch sagen, ganz so ist es nicht, aber mir fehlt so ein bißchen der letzte Schliff. Warum ihr ihn dennoch wandern solltet, erfahrt ihr hier im Wanderblog.