Höhlen- und Schluchtensteig Kell

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Kurzbeschreibung

Der Höhlen- und Schluchtensteig in Kell ist eine sehr abwechslungsreiche Wanderung für seine gerade einmal 12 Kilometer. Mit den Trasshöhlen, der Wolfsschluch und vielen kleinen Highlights gibt es viel zu erleben. Ein sehr schöner Traumpfad

Informatives

Wetter

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Infos zum Höhlen- und Schluchtensteig Kell

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 54Traditionell hängen wir zum Amphi-Festival immer eine Woche Urlaub dran und 2013 fiel die Wahl auf die Vulkaneifel. Ich hatte schon einiges darüber gelesen und gesehen, Manu fand es ebenffalls spannend, also buchten wir uns eine Ferienwohnung.

Natürlich wollten wir wandern und ich als Fan von Klammen und Gesteinsformationen… naja, da fällt einem der Höhlen- und Schluchtensteig Kell gleich ins Auge. Es ist zwar nur 12Km. Aber so hat man noch Zeit für eine Einkehr oder Abendprogramm.

Nützliches zur Tour: Schaut man sich im Vorfeld die Tour an, sind es 12,2 Km und 400 Höhenmeter. Diese verteilen sich aber recht gut in einen Abstieg, einen Berg und Aufstieg zum Start. Daher ist der Schwierigkeitsgrad Medium. Ansonsten hat man bei den Traumpfaden den gewohnt guten Service wie kostenlose Parklätze, Bänke, Schuhreiniger, die Unverlaufbarkeit und eine interessante Streckenführung.

Anmerkung: Damals erschien mir der Parkplatz ausreichend, aber die Traumpfade sind so beliebt, dass es heute wohl eng werden könnte.

Unterwegs gibt es auch eine Gaststätte, das Jägerheim Brohltal. Diese hat aber seit Februar 2019 geschlossen und ist bis heute April 2020 noch nicht wieder geöffnet. Schaut bitte auf die Homepage, vielleicht hat sich das geändert. Bei unserer Wanderung hatte das Jägerheim Ruhetag, aber kurz danach kam das Seniorendomizil Bad Tönnisstein, was direkt am Wanderweg liegt und die haben draußen einen kleinen Biergarten gehabt. Es gab alkoholfreies Erdinger und eine kleine Speisekarte. Genau richtig!

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 55Die Wanderung Höhlen- und Schluchtensteig

Der Parkplatz ist an der K57 und durch eine Traumpfade Fahne markiert, also nicht zu übersehen. Es braucht auch keine Parkgebühren. Ihr findet dort Infotafeln zur Wanderung, Sitzgelegenheiten und Schuhsäuberer. Bereits am Parkplatz hat man eine schöne Aussicht auf die weitläufigen Felder. Die Ausschilderung ist in beide Richtungen und hat immer die Restkilometer, was ich sehr schätze. Wir entschieden uns rechts die Wanderung zu starten.

Zuerst geht es mal 4 Km bergab über große Weizenfelder und dahinter sieht man Hügel mit Rasen und Bäumen, was die Kulisse sehr abwechslungsreich macht. Außerdem scheint die Sonne und da sind die trockenen Kornfelder ein toller Rahmen an den Wanderwegen. Bergab ist bei 34 Grad auch recht angenehm, aber wir freuen uns, als ein wenig später der Weg in einen schattigen Waldabschnitt eintaucht.

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 56Das Pöntertal

Wir sind nun im Pöntertal mit dem Pönterbach, wo es im Frühjahr riesige Bärlauchflächen gibt. Dafür waren wir zu spät, aber auch so ist der Weg sehr angenehm. Für Hunde ist der Bach gut als Trinkmöglichkeit, wir hören das leise Plätschern. Angesichts der warmen Temperaturten und Sonne, ist so ein schattiger Abschnitt genau das Richtige.

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 57Wir verlassen das Pöntertal und gehen bergauf zum „Schweppenburgblick“ und dem 500m weiter gelegenen Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“. Der Aufstieg ist etwa 1 Km und hat 80 Höhenmeter, also eher ein gemütlicher Abschnitt. Ober gibt es Bänke und die sind sogar unbesetzt. Wir packen unser Picknick aus und genießen den Ausblick.

Die Trasshöhlen

Nun geht es serpentinenartig hinab durch eine recht trockene Landschaft mit kleinen Kiefern. Da dieser Abschnitt recht steil ist, war die Wahl der Richtung sehr gut. Alle unsere Anstiege ziehen sich etwas in die Länge. Andersrum hätten wir hier die Serpentinen hochgemusst. Ist zwar jetzt nicht so steil, aber  wählt selber, was ihr möchtet. Uns erwartet das nächste Tal mit den Trasshöhlen.

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 58Was haben wir uns auf ein kühles Erdinger gefreut, da sich im Tal vor den Trasshöhlen die Gaststätte Jägerheim befindet. Nur hatte die Ruhetag und ein Hinweis auf der Tafel zum Ruhetag wäre wünschenswert gewesen. Grad bei den Temperaturen frustet das.

Abkühlung gab es dann in den Trasshöhlen im Brohltal. Das sind 2 kurze höhlenartige Durchgänge, die in einer kleinen Felsenlandschaft aus Vulkangestein eingebettet sind. Die Höhlen sind künstlich entstanden, denn man hat den Trass abgebaut. Zusammen mit Kalk und Wasser ergibt das einen Mörtel, der auch unter Wasser aushärtet und war somit ein begehrter Rohstoff. Nun wird auch klar, dass der Name Höhlen- und Schluchtensteig gut gewählt ist.

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 59Doch noch ein Alkoholfreies 😉

Kaum haben wir die Trasshöhlen hinter uns gelassen, steht ein Schild am Wegesrand „Biergarten“. Echt jetzt? JA! Es war ein Biergarten vor der Seniorenresidenz und Residenz trifft es gut. Sehr hübsch und gepflegt. Es gibt unser Erdinger und wir haben uns etwas zu essen aus der kleinen Karte bestellt. Das es eine solche Möglichkeit gibt, hätte ruhig auf der kleinen Infotafel stehen können.

Nun folgt der lange Aufstieg von 3,7 Kilometern und etwa 180 Höhenmetern, also eher flach bergauf. Wir passieren die Klosterruine Tönisstein, bevor wir in die nächste Schlucht eintauchen. Die Wolfsschlucht. Auch hier erwartet uns ein Bach, der sich durch die Felsen schlängelt.  Wir wandern oberhalb entlang und alles wächst und sprießt, was schon einem kleinen Urwald gleichkommt. Sicherlich ist das der schönste Abschnitt.

Höhlen- und Schluchtensteig Kell 60Höhlen- und Schluchtensteig Kell 61

Wir verlassen die Wolfsschlucht und wandern wieder durch die Kornfelder und vorbei am Römerbrunnen zum Start.

 

Fazit: Der Höhlen- und Schluchtensteig Kell hat jetzt nicht die Mega Highlights, aber unterm Strich gefällt uns die Kombination aus den Kornfeldern, schattigen Schluchten, Höhlen, Aussichten  und kleinen Highlights ausgesprochen gut. Es ist abwechslungsreich  und das macht den Charme vom Höhlen- und Schluchtensteig Kell aus. Ihr solltet ihn unbedingt wandern.

Video Höhlen- und Schluchtensteig

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