
Ochsenkopfrunde – Zertifizierter Winterwanderweg
Länge: 19 Km / Schwer – Start: Neubau – Einkehr: Ja
Kurz: Geht es um einen gut präparierten Wanderweg mit Zertifikat für einen Winterwanderweg, seid ihr auf der 19 Kilometer langen Ochsenkopfrunde genau richtig. Tolle Aussichten, gutes Essen und top Ausschilderung sorgen für Winter-Wanderspaß!
Tipp: Nehmt Stirnlampen mit, es wird früh dunkel.

Die Ochsenkopfrunde im Fichtelgebirge ist nicht einfach nur ein Wanderweg – sie ist ein echtes Pionierprojekt. Als erster Weg in Deutschland wurde sie mit dem Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland – Winterglück“ ausgezeichnet.
Hier ist ein Überblick über das Wintererlebnis rund um den zweithöchsten Berg Frankens:
Der ca. 19 Kilometer lange Rundweg wurde speziell für die Bedürfnisse von Winterwanderern konzipiert. Das Zertifikat „Winterglück“ garantiert, dass die Wege bei entsprechender Witterung geräumt oder gewalzt werden, eine lückenlose Beschilderung vorhanden ist und die Route durch besonders reizvolle Winterlandschaften führt – fernab vom Trubel der Skipisten.
Die Tour im Überblick
| Merkmal | Details |
| Länge | ca. 18,9 km |
| Dauer | ca. 5 bis 6,5 Stunden |
| Schwierigkeit | Mittel (viele flache Passagen, aber ausdauernd) |
| Start/Ziel | Flexibel (z. B. Fichtelberg/Neubau, Bischofsgrün oder Fleckl) |
| Besonderheit | Abkürzung durch die Seilbahnen (Nord & Süd) möglich |
Beliebte Wegpunkte & Highlights
Die Runde verbindet die vier Orte rund um den Ochsenkopf: Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach.
- Fichtelsee: Ein absolutes Postkartenmotiv. Im Winter ist der zugefrorene See, umrahmt von verschneiten Fichten, der Inbegriff von Stille.
- Freilandmuseum Grassemann: Hier am Südhang des Ochsenkopfs erfährst du, wie die Menschen früher im rauen Klima des Fichtelgebirges gelebt haben (ein denkmalgeschütztes Einfirsthof-Ensemble).
- Besucherbergwerk Gleißinger Fels: Das älteste Bergwerk der Region liegt direkt am Wegesrand bei Neubau.
- Hügelfelsen bei Bischofsgrün: Ein markanter Aussichtspunkt, der einen tollen Blick auf den Ort und den gegenüberliegenden Schneeberg bietet.
- Ochsenkopf-Gipfel (1.024 m): Wer die Runde mit einer Fahrt in der neuen Kabinenbahn kombiniert, erreicht den Gipfel mühelos und genießt den Rundumblick vom Asenturm.
Einkehrmöglichkeiten
Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich bei einer heißen Suppe oder einem fränkischen Bier aufzuwärmen:
- Waldrasthaus Karches: Direkt am Karchesweiher gelegen, ideal für eine Pause auf halber Strecke zwischen Fichtelsee und Bischofsgrün.
- Wirtshaus zur Bleaml Alm: In Neubau am Fuße des Ochsenkopfs – rustikal, gemütlich und bekannt für gute regionale Küche.
- Gipfelrestaurant Asenturm: Wenn du den Gipfelabstecher machst, ist dies der höchste Punkt für eine Einkehr mit Panoramagarantie.
- Hotel am Fichtelsee: Direkt am Seeufer gelegen, perfekt für Kaffee und Kuchen mit Blick auf das Eis.
- Gastronomie in Bischofsgrün & Fleckl: Da der Weg durch die Ortsränder führt, erreichst du mit wenigen Schritten auch die lokalen Gasthöfe im Zentrum der Gemeinden.

Tipp: Wenn dir die 19 km zu lang sind, kannst du die Tour prima teilen. Dank der Ringlinie (Bus 329/369) kommst du mit der Ochsenkopf-Gästekarte oft sogar kostenlos zum Ausgangspunkt zurück.

Mad, Wanderlogger seit 25 Jahren
Wandern und Wasser sind für mich die schönsten Themen, wenn ich mit Laila unterwegs bin. In meinem Wanderblog berichte ich seit 25 Jahren zu den beliebtesten Regionen, allen voran NRW, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz, aber auch Skandinavien hat es mir angetan. Zahlreiche Wanderungen mit Karten, aber auch Geheimtipps warten hier auf euch.


