Wanderung auf dem GR 5 / E2 Wanderweg in Ostbelgien – Burg-Reuland nach Ouren

Meine Erste Wanderung in Belgien führte mich auf eine Etappe des Großen Wanderweges 5, auch GR 5 genannt. Eine Burg war mein Start und ich bekam anschließend einen schönen Überblick über die Wandermöglichkeiten in Ostbelgien und was es kulinarisches gibt. Aber ich war angefixt und warum, lest ihr im Wanderblog.

Der GR 5 Wanderweg in Ostbelgien

Viele kennen den Wanderweg auch unter der Bezeichnung Europäischer Weitwanderweg E2 und dieser führt von Portpatrick / Schottland bis nach Nizza. Meine fast schon winzige Etappe führt mich von Burg-Reuland bis zur Peterskirche in Ouren.

Wegemarkierung und Beschilderung

Wanderung auf dem GR 5 / E2 Wanderweg in Ostbelgien - Burg-Reuland nach Ouren 1Burg-Reuland ist eine Region in Ostbelgien und die namensgebende Burg ist mein Start zur 4. Etappe des großen Wanderweges 5, so der eigentliche Name der Mehrtagestour. Insgesamt ist der Weg gut 200 km lang und führt durch Ostbelgien mit einem kleinen Abstecher in die Eifel.

Da die Einwohner deutsch sprechen, hat man unterwegs auch keine Probleme mal nach dem Weg zu fragen oder ein gutes Gespräch zu führen.

Beschilderung: Gut

 

Mein Tag auf der Etappe 4

Es ging um 5.30 Uhr los, schließlich wollte ich in den Sonnenaufgang wandern und die Kulisse dabei aufnehmen. Der Wetterbericht war günstig und versprach leichte Bewölkung, die Praxis zeigte eine dicke Wolkenschicht. So schnappte ich meinen Fotorucksack und los ging es.

– Burg Reuland –

Die Burg ist nur noch eine Ruine mit gut erhaltenen Außenmauern und einem Cafe. Alles sieht gepflegt aus und es gibt am Start eine Hinweistafel. Die Markierung ist ein rot / weißes Rechteck und gut zu sehen. In Burg-Reuland war der Weg durch die hohe Dichte an Markierungen sehr gut zu finden. So macht das Spaß!

Aus dem Ort ging es einen Hügel hinauf und die saftigen Wiesen waren gut eingezäunt und auf einigen standen auch superneugierige Kühe. Auch der Blick zurück ins Tal war sehenswert, aber es ging weiter bergauf bis auf dem Kopf die Stallungen zu sehen waren und dazwischen schöne Blicke in die Bergwelt. 200m weiter ließ ich den Asphaltweg hinter mir und nun wurde urig. Ich lief in das Tal hinein und der Weg schlängelte sich vorbei an Koppeln, Wiesen und Mischwald. Das war echt etwas fürs Auge und zog sich bis zum höchsten Punkt auf 492hm.

Der Wegesrand war voll mit tausenden Blumen und auch die Aussichten auf die saftigen Wiesen mit ein paar Kühen war zu diesen Morgenstunden einfach nur traumhaft.

Ich lief weiter und mit jedem Meter wurde es noch schöner. Verwilderte Wege, die Aussicht in die Täler, mehr Wiesen und viele Tiere machten die weitere Tour zu einem Highlight. Irgendwann gab es dann auch einen freien Blick auf die Our, dem zentralen Fluß in der Region.

Die letzten 500m zur Peterskirche waren gesäumt mit großen Felsformationen am Wegesrand.

So erreichte ich die Kirche gut gelaunt und mit jeder Menge Bildern auf der Kamera. Die Kirche selber ist sehr Chic und die Gräber extrem gut gepflegt.

Fazit

Der Anfangs ländliche Charakter des Weges wird im weiteren Verlauf immer uriger und ist gesäumt von Blumen, Wiesen, Wäldern und Felsformationen. Wirklich empfehlenswert, auch für Familien!

Einkehr

  • Imbis in der Burg – Nur in den Sommerferien
  • Gasthof in Burg-Reuland

 

 

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