Wandern in den USA: Yellowstone Nationalpark

Perfekt für Outdoor-Aktivitäten: Yellowstone Nationalpark. Wenn man in den USA wandern möchte ist man mit dem Yellowstone Nationalpark gut beraten. Er ist fast 9000 km² groß und bietet sehr viel landschaftliche Abwechslung: Geysire, heiße Quellen, einen Fluss mit mehreren Wasserfällen, Wälder, Seen, Berge, Wildnis und Wildtiere.

Yellowstone Nationalpark: 2000 km Wanderwege, Bergsteigen, Kajakfahren, Fischen, Tiere beobachten, Reiten

Man kann Wandern und Bergsteigen, Kajakfahren, Fischen, Tiere beobachten und reiten. Zum Wandern gibt es markierte Wanderwege, rund 2000 Kilometer verteilt über den gesamten Park. Wir hatten auf unserer Tour 4 Tage für den Yellowstone Nationalpark eingeplant, wir haben aber schnell gemerkt, dass man hier auch eine ganze Woche nur wandern könnte, ohne dass einem langweilig wird. Es gibt viele ausgeschilderte Wege auf denen man den Park erkunden kann. Am meisten los ist natürlich bei den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Old Faithful Geysir oder dem Morning Glory Pool. Es gibt aber so viele heiße Quellen, dass man auch sehr schöne und farbenfrohe Exemplare findet an denen man allein ist. Da der Boden rund um die heißen Quellen nicht sicher ist läuft man teilweise auf Holzstegen.

Übernachten auf dem Campingplatz mitten im Nationalpark

Übernachten kann man im Old Faithful Inn, wir haben aber das volle Natur-Programm gewählt und waren mit einem kleinen Kuppelzelt auf dem Campingplatz. Hier ist es auch erlaubt in der Feuerstelle ein Feuer zu machen. Das Holz kann man bequem auf dem Campingplatz kaufen und so abends ein paar Burger grillen. Wir waren im August dort, tagsüber schwitzten wir bei 30 °C im Schatten. Nachts hatten wir dann nur noch 4°C, da habe ich mein großes Badetuch über dem Schlafsack als zusätzliche Decke verwendet 🙂 Der Campingplatz liegt zentral mitten im Park und man kann – sehr außergewöhnlich für Amerika – das Auto mal stehen lassen und zu Fuß auf Erkundungstour gehen. Amerikaner gehen möglichst wenig zu Fuß. Abseits der Hauptattraktionen wird es deshalb sehr viel ruhiger. Dadurch konnten wir auch schon auf relativ kleinen Wandertouren wilde Tiere sehen, z.B. Hirsche, ohne dass man sich auf die Lauer legen muss oder ein Fernglas braucht.

Bisons in freier Natur – ein unvergessliches Erlebnis

Als wir im Park waren war gerade Brunftzeit bei den Bisons. Das tiefe Röhren der Bullen war weit zu hören. Begegnet sind wir ihnen zum Glück aber nur während wir mit dem Auto gefahren sind. Vor diesen imposanten Tieren hat man automatisch Respekt und wenn zwei Bullen anfangen zu kämpfen möchte man nicht im Weg stehen.