Wanderer pro Natur

Ich will auch in 10 oder 20 Jahren, noch in Deutschlands schöner Natur wandern. Und wenn ich von den Firmen mehr Umweltbewusstsein einfordere, sollte ich das auch im kleinen Rahmen machen. Wir sollten, eigentlich müssten,  alle was tun und daher würde ich mich freuen, wenn ihr bei Wanderer pro Natur mitmacht.

Wanderer pro Natur

Wanderer pro Natur 1Manchmal reichen auch viele kleine Schritte, um etwas im großen Ganzen zu bewegen. Dieselgate zeigt gerade, dass Umweltschutz dann gut funktioniert, wenn irgendjemand oder ein Konzern gut daran verdient. Das finde ich falsch.  Das ist im Tourismus nicht anders und ich freue mich riesig über Dinge, die in den letzten Wochen passiert sind. Es zeigt, dass viele kleine Aktionen auch zum Ziel führen können. Hambacher Forst bleibt nun, zumindest vorerst, in seinen Resten erhalten und RWE verbucht einen enormen Imageschaden. Jetzt lernen auch die Aktionäre, dass Umweltschutz ein wichtiger Faktor für ihre Renditen ist, denn die Aktie hat einen riesigen Schritt nach unten getan.

Auch die CSU hat in Bayern Federn gelassen und gerade die jüngeren Wähler dürften Aktionen wie das Kippen des Alpenplans oder die Freigabe von Glyphosat nicht vergessen haben. Das Wahlergebnis der Grünen in Bayern spricht Bände und hier bei mir in Würzburg, haben sie 30% geschafft. Umfragen sagen, dass 50% der Wähler sich vorstellen können, Die Grünen zu wählen.

Die Marschrichtung ist klarer denn je. Umwelt schützen, Natur erhalten und sorgsamer mit den Ressourcen umgehen. Was mich beeindruckt, dass die Menschen immer mehr hinterfragen, was wirklich hinter den Projekten steht.

Die Wahrheit ist ein dreischneidiges Schwert

Was wollen die Projekte erreichen, wie versucht man uns das bestmöglich zu verkaufen und was steckt wirklich dahinter? Das sind die 3 Seiten und nicht selten versucht man uns etwas zu verkaufen, um Profit zu machen und nicht, um die Natur zu schützen. Wir leben im Zeitalter der Medienschlachten und jeder versucht uns zu manipulieren. Das wichtige Thema, Natur zu schützen, gerät dabei in den Hintergrund oder ist nur ein Teil der Fassade. Gehen wir einfach mit offenen Augen durch die Nachrichtenwelt.

 

Natur schützen, in kleinen Schritten.

Wanderer pro Natur, was soll das sein?

Eigentlich geht es um Sensibilisierung für kleine einfache Dinge, die wir als Wanderer tun können. Den Wald sauber verlassen, Brotbüchse statt Papier, Fahrgemeinschaften bilden, Umweltfreundliche Produkte kaufen, sich Urlaubsorte suchen, die auf eine gute Ökobilanz achten oder beim nächsten Autokauf geringe Schadstoffe favorisieren.

Das kostet uns nicht mehr, manches sogar weniger und hilft dennoch, die Natur zu schützen.

 

> Ich habe mir dafür eine Strategie ausgedacht, die vor allem im Bereich Social-Media funktioniert. Bilder teilen kann jeder und dazu immer Tipps und gute Ideen, wie man ganz einfach eine Kleinigkeit bewegen kann. Und viele Kleinigkeiten führen Schritt für Schritt auch zum Ziel.

Wanderer pro Natur 2

Bild: Laacher See 2013. Das ist an der wilden Badestelle, die völlig vermüllt war und es gab mehrere Feuerstellen. Hier hatten wohl einige aufgeräumt und die Hinterlassenschaften auf Wäscheleinen an den Weg gehängt.

 

Macht mit!


Ich werde wohl kein Verein oder ähnliches aufbauen, da es hier um Dinge geht, die einfach mit Vernunft und Anstand zu tun haben. Natürlich werde ich Unterstützer suchen und als Blogger denke ich gerne im Schwarm. Da reicht es schon, wenn man einen Artikel teilt oder die einfachen Dinge anwendet.

 

Genau darum würde ich euch bitten.

  • Wendet die einfachen Dinge an
  • Gebt mir Tipps, was jedermann nachmachen kann
  • Verbreitet die Botschaft „Pro Natur“

 

Warum mitmachen?

Möchten wir nicht alle, in 10 oder 20 Jahren noch durch unsere schöne Landschaft wandern? Was muss dafür getan werden und wie geht man das neue Umdenken an? Die Welt verbessern geht, wenn viele Menschen auf ein Ziel zugehen. Wir schmeißen mit Giften um uns, dass die Bienen sterben. Wie schädlich ist das aber für uns?

Wanderer pro Natur soll nicht mit Regeln, großen Themen oder Aktionen aufwarten, sondern einfache Wege zeigen, die vernünftig sind. Dinge, die jeder im Alltag machen kann.

Es soll anwendbar sein.

Mitmachen kostet nichts, aber bringt uns langfristig mehr Lebensqualität und Gesundheit.

 

Was wünsche ich mir beim Tourismus?

Wandertourismus und Natur gehen eigentlich Hand in Hand. Aus meiner Sicht wird das immer wichtiger, dass man den Urlaubern zeigt, wie man sorgsam mit der Natur umgeht. Irgendjemand wird dahinter sicherlich einen Megatrend sehen, aber wir können schon heute darauf achten.

Wir irre das ist, hat man in Balderschwang / Allgäu gezeigt. Für eine Skischaukel durch ein Naturschutzgebiet war man bereit, den 40 Jahre bestehenden Alpenplan zu kippen. Der schützte bisher den hemmungslosen Ausbau der Alpen und die CSU hat das tatsächlich durchgeboxt, obwohl 90% der Bevölkerung dagegen waren. Genauso wie man nun an das Naturschutzgebiet Höllental gleich 2 Monsterbrücken bauen will und sich einen Zustrom von Eventtouristen erhofft, der auf dem wunderschönen Höllental ein kleines Shanghai macht. Die Unvernunft von CSU und Tourismus, kennt hier wohl keine Grenzen. Anstatt mit dem auszukommen was man hat, forciert man immer mehr den touristischen Schwanzvergleich und damit meine ich besonders den alpinen Freizeitpark. Das dann ein Shitstorm kommt, wenn man in Kitzbühl bei 20Grad Mitte Oktober die Skisaison eröffnet, ist da nur Konsequent.

Mein Wunsch wäre es, dass der Tourismus sich der Liason aus Natur und Umwelt stellt. Auskommen mit dem was man hat, dieses vielleicht ökologisch wertvoller machen oder die Menschen in die Natur führen, damit sie diese besser zu schätzen lernen.

Wanderer pro Natur 3

Facebook
Twitter
YouTube
Pinterest
Instagram