Wandern inmitten unberührter Natur: Die Ostseeinsel Rügen macht es möglich

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Wandern inmitten unberührter Natur: Die Ostseeinsel Rügen macht es möglich

Ostseeinsel Rügen

Wenn es darum geht, Urlaub in Deutschland zu machen, ist die Ostseeinsel Rügen vorne mit dabei. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Rügen ist nicht nur die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands, sondern überzeugt auch mit kilometerlangen Stränden und den berühmten Kreidefelsen. Ursprüngliche Buchenwälder, die zu Spaziergängen einladen, tosende Wellen oder spannende Ausstellungen – Rügen hat alles, was es für einen Traumurlaub braucht. Wer wandern will, ist in Rügen ebenfalls an der richtigen Adresse. Zahlreiche Wanderwege runden einen perfekten Urlaub ab und laden dazu ein, die Gegend zu Fuß zu erkunden.

Das Meer immer im Blick: Das Wasser ist in Rügen immer nah

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Rügen


Wer laut den Experten von Travanto von einem Ferienhaus an der Ostsee träumt, sollte sich Rügen einmal näher ansehen. Mit sieben Kilometer als weitesten Abstand zum Wasser haben Urlauber hier nie einen besonders weiten Weg, wenn es darum geht, das Meer zu sehen. Das zahlt sich auch aus, wenn es darum geht, die eine oder andere Wanderung zu unternehmen. Mit dem Meer im Blick macht jede Unternehmung schließlich gleich doppelt so viel Spaß. Touristen haben dabei freie Wahl, wenn es darum geht, die Insel per Wanderung zu entdecken. Unzählige Wanderwege sorgen für eine Menge Abwechslung und bieten für jeden Geschmack genau das Richtige. Auch wenn es möglich ist, die schönsten Seiten der Insel mithilfe eines Tagesausflugs zu sehen, bietet eine Ferienwohnung auf Rügen Touristen maximale Freiheit. Immerhin haben Touristen so nicht etwa den Zeitdruck, den die Gezeiten mit sich bringen im Nacken, während sie eine Wanderung genießen.

Der Nationalpark Jasmund hat Besuchern einiges zu bieten



Unbedingt einen Besuch wert ist der Nationalpark Jasmund auf Rügen, der gleich zwei spannende Wanderpfade mit sich bringt. Die Erlebnispfade “Wald” und “Kreide” informieren über alles Wissenswerte rund um den Lebensraum der Kreideküste, den Alten Torfmoor, den Buchenhallenwald und vieles mehr. Wer eine Pause benötigt, kann sich auf einer der zahlreichen Bänke unterwegs ausruhen oder eine Hängematte in Beschlag nehmen. Spiegel, Erzählrohr und viele weitere Attraktionen, die Leben in die Wanderstrecken bringen, erfreuen Groß und Klein und helfen dabei, der Natur noch ein Stückchen näher zu sein. Beide Pfade betragen gemeinsam etwa elf Kilometer, wobei es auch möglich ist, sich nur einzelne Stationen der Strecken als Ziel zu setzen.

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Ostsee



Besonders eindrucksvoll ist auch die Nonnensee-Wanderung, bei der es vom Rugard-Parkplatz zum Marktplatz von Bergen geht. Die Wanderung führt nicht nur zum ältesten Fachwerkhaus der Stadt Bergen, sondern auch zum Nonnensee und einem dazugehörigen Aussichtsturm, der einen fabelhaften Blick auf die Umgebung bietet. Zum Abschluss der Wanderung geht es außerdem auf einen weiteren Aussichtsturm: Der Ernst-Moritz-Arndt-Aussichtsturm bietet einen herrlichen Rundblick über die ganze Insel und komplettiert damit einen einzigartigen Wandertag.

Wer einen Ausflug in den Norden der Insel machen will, kann nicht nur die eindrucksvolle Steilküste des Nordens erleben, sondern auch die Türme am Kap Arkona besichtigen, die nicht nur einen perfekten Blick auf die Halbinsel Wittow, sondern auch auf die tosende Ostsee bieten. Wer sich für Fossilien interessiert, ist hier ebenfalls an der richtigen Stelle: Die Gegend ist bekannt für ihre zahlreichen Versteinerungen, die sich am Strand finden lassen.

Bilder von Rügen

Totengrund – Eine Perle in der Lüneburger Heide

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Totengrund – Eine Perle in der Lüneburger Heide

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Totengrund - Eine Perle in der Lüneburger Heide 28

Besucherhinweis: Wir bitten Sie im Museum und den Gaststätten die Hygienevorschriften zu beachten. Vielen Dank.

Der Totengrund

totengrundDer Totengrund ist ein naturnahes Kleinod nahe dem Ort Wilsede und gilt als Ursprung des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, die 1921 eingerichtet wurde. Entstanden ist der Kessel in der Eiszeit und gehört geologisch zum Wilseder Berg. Damit diese ungewöhnliche Landschaft und die Heide dort erhalten werden konnten, gab es anfang des 20. Jahrhunderts nur die Möglichkeit, das Areal anzukaufen. Dank einer Spende von 6000 Goldmark, konnte der nördliche Teil erworben werden und später auch noch der Südliche.

Obwohl man ursprünglich das Gelände nicht verändern wollte, musste es später bearbeitet werden, damit sich die Heide ausbreiten konnte. So einstand die heutige Kulisse aus Heidekräutern und Wacholderbäumen.

Landschaft:

Um die Natur zu schützen, wurde 1921 das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide gegründet und so kann sich die Natur ungehindert entwickeln. So ist rund um Wilsede eine eindrucksvolle Kulisse entstanden, die von der Heide bis zu eindrucksvollen Wäldern reicht.  Der Wilseder Berg ist flach und wird von Hügeln, Tälern und großen Heideflächen umgeben. Besonders zur Blütezeit ein fantastisches Bild, das auch beliebt bei Fotografen ist.

Totengrund
Totengrund

Totengrund Wanderung

Diese Wanderung ist nicht mit dem PKW anfahrbar. Start ist daher einer der umliegenden Dörfer wie Niederhaverbeck, Oberhaverbeck oder Undeloh. Wahlweise könnt ihr euch nach Wilsede mit einer Pferdekutsche fahren lassen und dort starten. Am Ende führen alle Wege nach Rom oder wie hier, auf den Wanderweg rund um den Totengrund. Der ist etwa 4 Kilometer lang und hat mehrere Zuwege aus allen Richtungen. In den Ortschaften gibt es passende Wanderparkplätze und bemalte Steine weisen euch den Weg. Ist auch eine tolle Idee! Ich stelle euch einige Wege bei Komoot zusammen.

Der Rundweg um den Totengrund ist eher pfadig und führt euch durch kleine Waldabschnitte bis hin zu Heidewiesen. Besonders der Abschnitt auf der Kuppe mit Blick von oben über den Totengrund ist sehr schön und der Ausblick noch das i-Tüpfelchen. Theoretisch könnte man die Wanderung in einer Stunde schaffen, aber das wäre so sinnlos. Außerdem laden zahlreiche Bänke zu einer Rast mit Ausblick ein. Das gehört einfach dazu!

Parken Totengrund

Direkt am Totengrund und in Wilsede könnt ihr nicht parken, da es keine Zufahrtsstraßen und somit auch keine Parkplätze gibt. Hier ist Naturschutzgebiet. Aber in den umliegenden Orten Niederhaverbeck, Oberhaverbeck oder Undeloh sind mehrere große Parkplätze, wo man günstig parken kann. Einige auch Nachts mit Camper oder wie ich, im Dachzelt.

Da die Orte eher klein sind, könnt ihr die Parkplätze nicht verfehlen. Sie liegen immer an der Hauptstrasse.

Totengrund - Eine Perle in der Lüneburger Heide 29

Service und Gastronomie

Wir haben hier am Totengrund und im Naturschutzgebiet eine sehr coole Ausschilderung aus größeren Steinen. Das finde ich eine tolle Aktion, da es auch besser in ein NSG passt.

Kutschfahrten

Da man hier nur mit Muskelkraft hin darf, gibt es Pferdekutschen die ständig fahren. In der Nebensaison aber eher wenig. Diese fahren von Niederhaverbeck und Oberhaverbeck nach Wilsede. Von Wilsede ist es nur ein kleiner Fußmarsch. Wahlweise könnt ihr auch unterwegs an der Kreuzung aussteigen und den Pfad zum Totengrund folgen. Fragt die Kutscher.

Gastronomie

Wilsede Restaurant
Wilsede Restaurant

An, oder zumindest in der Nähe, der Parkplätze gibt es immer gastronomische Einrichtungen. Das reicht vom Kiosk bis zum Restaurant. Achtet besonders in der Nebensaison auf die Öffnungszeiten.

Ansonsten lohnt sich der Abstecher nach Wilsede, nicht nur wegen des Essens. Ein so schicker und aufgeräumter Ort, dass es wie ein deutsches Hobbingen wirkt. Fast schon too much für ein NDG, aber vielleicht ist es deswegen auch so beliebt. Zumindest sitzt ihr dort mittendrin und könnt von der frischen Buttermilch, über Kuchen bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten… ach sagen wir doch einmal wie es ist, den Bauch voll schlagen. Hatte ich die Kutschen erwähnt? Könnte nach einem leckeren Gelage eine gute Idee sein 😉

Photospot Totengrund

Herbst, leichter Morgennebel, die Sonne geht früh auf und taucht den Totengrund in ein wunderschönes weiches Licht. Dazu die Heide die blüht, Wacholderbäume lockern das Bild auf und die Kulisse ist bis zum Bildrand märchenhaft. Kein Wunder, dass der Totengrund ein beliebtes Fotomotiv ist. Das gilt aber für das ganze Jahr und selbst mit Smartphone kann man diese Schönheit gut einfangen.

Aber gerade am Morgen ist die Stimmung wunderbar und da tummeln sich so einige Fotografen rum. Meist ist das ja auch interessant.

Zuerst muss man aber hinkommen. Rad ist ne gute Idee ab Niederhaverbeck, oder ihr übernachtet in Wilsede. Da lohnen sich auch einige Tage mehr, sodass man öfters in den Totengrund kann. Der ist nur einen kleinen Fußweg entfernt. Vielleicht 30 Minuten.

Ansonsten gilt das, was in einem Naturschutzgebiet immer gilt. Ruhig sein, nichts kaputt machen und auf den Wegen bleiben. Danke.

Darf man im Totengrund zelten?

Auch wenn keine Verbotsschilder stehen, das Zelten ist im Totengrund und der gesamten Umgebung nicht erlaubt. Der Totengrund ist ein Naturschutzgebiet und das ist eine generelle Regelung. Dazu gehört auch, dass man in der Nacht nichts im Naturschutzgebiet zu suchen hat. Da man dort kein Auto fahren darf, ist das Abstellen der Wohnwägen oder Wohnmobile auch untersagt.

Kontakt:

VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide
Niederhaverbeck 7
29646 Bispingen

Telefon: 05198/982430
Telefax: 05198/9824361
E-Mail: vnp@stiftung-naturschutzpark.de

Bei Fragen in Wilsede:

  • Im Museum
  • In den Gaststätten
  • Die Kutscher

Nordpfade

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Nordpfade flach – weit – einzigartigr

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Porztrait: Nordpfade

Kurz: Was sind die Nordpfade?

Das sind 24 Wanderwege im Landkreis Rotenburg Wümme, die nach den Kriterien von Wanderbares Deutschland angelegt wurden. Fünf davon haben auch das Zertifikat von Wanderbares Deutschland. Außerdem gibt es noch zahlreiche Qualitätsgastgeber und einige pfiffige Idee, wie das “Tischlein deck dich”.

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Wandern im Norden

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Wandern im Norden

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Wanderwege und Ausflüge

Was darf es sein?

Im Norden, also Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, gab es für mich einige unerwartete Überraschungen beim Wandern. Ich bin ja sonst viel in den Bergen gewesen und in Norddeutschland war für mich immer das Radwandern aktuell. Aber als wir vor Jahren auf Usedom waren, später in Stahlbrode und jeweils die Umgebung erkundet haben wurde klar, es ist auch ein Wanderparadies.

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Rundwanderung um Wilsede – Das deutsche Hobbingen?

Rundwanderung Wilsede

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Wilsede Rundwanderung

Kurz: Die Rundwanderung dürfte zu einem der schönsten Wege im Norden, vielleicht sogar in Deutschland gehören. Auch wenn viele Highlights offensichtlich sind, liegt der wahre Schatz im Detail. Der Artenreichtum an Flora und Fauna umgibt uns überall auf der Wanderung und da man hier kein Auto fahren darf, gibt es Kutschen wie früher und da war ja bekanntlich alles besser 😉

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Drei NORDPFADE-Tage in Zeven

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Drei NORDPFADE-Tage in Zeven

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Drei NORDPFADE-Tage in Zeven 48

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NORDPFADE-Tage ab 179,00€

Genießen Sie wundervolle Wandertage in der Zevener Geest und erkunden Sie auf den umliegenden NORDPFADEN (Rundwanderwege zwischen 11-24 km Länge) die eindrucksvolle norddeutsche Landschaft mit ihren zahlreichen Kultur- und Naturerlebnissen.

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