Saar-Hunsrück-Steig Etappe 11 und Etappe 12

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Saar-Hunsrück Steig Etappe 11 und Etappe 12

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Mit Ehrbachklamm, Elfenlay und Baybachtal habe ich bereits 3 Traumschleifen bewandert und hatte letztes Jahr das Glück, dass ich 2 Etappen auf dem Saar-Hunsrück-Steig unterwegs sein konnte. Die Kombination aus Hauptweg und Schleifen ist spannend und spricht verschiedene Wandertypen an. Dabei nehmen die natürlichen Schönheiten auf den Traumschleifen und dem Saar-Hunsrück-Steig kein Ende und deswegen bin ich mir ganz sicher, ich werde dort noch öfters sein.

Unterwegs auf dem Saar-Hunsrück-Steig und seinen Traumschleifen

Saar Hunsrück Steig
Saar Hunsrück Steig

Zusammen mit 4 Wandermodels startete ich unsere erste Tour am Ortelsbruch, einem Naherholungswald mit Moor am Fuße des Idarwaldes. Hier gibt es auch kostenlose Parkplätze und einen Fitnesspark. Der Saar-Hunsrück-Steig führt hindurch, aber es gibt auch einen Rundweg, den ihr unbedingt gehen solltet. Auf Brücken und Pfaden erlebt ihr den Rundweg und obwohl wir keinen Sonnenschein hatten, strahlte alles in goldenen Herbstfarben.

Wir liefen weiter bis zum Geopark Krahloch, der auf 14 Stationen über die Steine und Edelstein informiert. Der Rundwanderweg ist nur 1 Kilometer lang und eine informative Abwechslung.

Wir wandern weiter durch einen Mischwald, die Ausschilderung ist wie immer sehr gut und machten einen Abstecher zum Hohenfels. Der kleine Umweg lohnt sich und ist eine tolle Location für Bilder und Selfies.  Der kleine Pfad führt uns durch eine urige Rosselhaldenlandschaft im Miniformat, alten Bäumen und endet auf einer natürlichen Aussichtsplattform mit Blick in 3 Richtungen.  Dazu kommt die Herbststimmung und dann kam für eine Minute die Sonne heraus und alles strahlte in Herbstfarben. Wahnsinn.

Beeindruckend: Die Rosselhalden

Saar Hunsrück Steig
Saar Hunsrück Steig

Nun ging es zu den Rosselhalden, die den ganzen Berghang bedecken und die Aussicht in das Tal freigeben.  Zehntausende kleine und große Steine liegen hier am Hang, sind zum Teil mit Moos bewachsen und von Bäumen umgeben. Der Weg schlängelt sich serpentinenartig durch die Halde und ist wohl der schönste Abschnitt auf unserer Etappe. Ich war ja mit Wandermodels unterwegs, aber das Wetter spielte nicht wirklich mit. So fuhr ich später erneut zu den Rosselhalden, nahm die Fotoausrüstung und eine große Glaskugel mit und ging noch einmal hinauf. Kaum waren die ersten Bilder im Kasten, riss der Himmel auf und die Sonne verzauberte die goldene Herbststimmung.

Nun geht es weiter bis zum Wildgehege und ich sah Wildschweine sprinten, absolut zahmes Rotwild, wunderschöne Wölfe und viele weitere Tiere. Ein Abschnitt für den man sich Zeit nehmen sollte. Wir hatten auch einen Ranger dabei, der uns dazu viel erzählen konnte. In einem solchen Wald und Gehege ist viel zu beachten, auch was die Pflege und Ruheräume betrifft. Dank unserem Ranger wanderten wir auch auf einigen Forstwegen und Pfaden, die nicht so bekannt sind, aber sehr urig.

Zuletzt ging es noch auf die Wildenburg. Die ehemalige keltische Anlage hatte noch keinen Turm, der wurde erst später gebaut und vom Wanderverein gepflegt. An der Kasse des Vertrauens, sollte ihr eine Kleinigkeit einwerfen. Die anschließende Aussicht beim Sonnenuntergang ließ den Wandertag ausklingen.

Etappe 12

Und wieder ging es zur Wildenburg. Wir stellten unsere Autos auf dem Parkplatz ab und eine junge Familie mit 2 Kindern waren unsere Wandermodels. Wir waren nur wenige Meter unterwegs und uns umgab eine traumhaft schöne Mischwaldkulisse, wo ab und zu die Sonne durchbrach. Der Pfad führte uns zum Hexentanzplatz, der sich als Einstieg in eine wahre Naturoase entpuppte. Bereits hier hatten wir die ersten schönen Aussichten, ein goldbraunes Blätterdach und Felsen.  Die Kulisse war so schön, dass ich später noch Videoaufnahmen und Bilder machte.

Wir zogen weiter und der Pfad schlängelte sich durch eine Felsenlandschaft, die wie im Märchen war. Alles moosbewachsen, alte knorrige Bäume und Steine zierten den Weg. Eine wunderschöne Location für Bilder. Leider mussten wir nach diesem Abschnitt abbrechen, da eines der Kinder krank wurde.

Saar Hunsrück Steig
Saar Hunsrück Steig

Fazit:

Eine tolle Streckenführung und viel Natur machen diese beide Etappen zu einem Wanderhighlight und wecken die Lust auf weitere Abschnitte.

 


 

 

Einige Traumschleifen in Kurzform

 

Vom Frühstückstisch zur Baybachklamm

Schatz, was machen wir heute?  Ein Blick nach draußen auf den blauen Himmel mit Wölkchen versprach perfektes Wanderwetter und schon länger hatten wir das Baybachtal im Kopf. Gesagt – getan.  Etwas Proviant eingepackt uns los ging es.

Wir starteten an der Schmausemühle und gleich empfing uns der Taleinschnitt mit der Baybach und den Felsen.  Die Klamm und seine Höhlen sind wunderschön und wir kamen aus dem Fotografieren nicht mehr hinaus. Überall etwas interessantes.  Dann ging es hoch zum Wanderparkplatz Heyweiler, wo man die Rundwanderung auch starten kann. Die Landschaft wechselte und wurde mediterrane und ein Pfad führte uns durch diesen grandiosen Abschnitt. Den Aussichtspunkt mit Pavillon nahmen wir noch mit und mussten die Abkürzung zur Schmausemühle nehmen… wir hatten vor lauter Fotos die Zeit völlig vergessen und es war 19.00Uhr… Zuletzt noch einen köstlichen Fisch mit Erdinger alkoholfrei und wir fuhren zurück.

 

Eröffnung Elfenlay

Viele Wanderer waren zur Eröffnung gekommen und das Wetter war gut. Noch fehlte das Grün an den Bäumen, aber erste Kirschbäume blühten und säumten den Weg. Zuerst ging es hoch und auf einem Pfad weiter, der wenige Meter später das Panorama auf den Rhein frei gab. Traumhaft. Pfadig ging es weiter und das macht echt Spaß. Am nächsten Aussichtspunkt konnten wir vom Pavillon die Hunsrückbahn sehen, wie sie durch das Tal fuhr. Auf Pfaden ging es wieder nach Boppard und die Wanderung endete in einer Gaststätte. Wirklich schöne Traumschleife.

 

Ehrbachklamm

Ich war fast 3 Tage auf Fototour durch die Ehrbachklamm und die verbindet auf 9 Kilometer gleich 4 landschaftsformen. Die Klamm selber ist ein Kleinod und in der Woche kaum besucht. Das ist so magisch, man möchte gar nicht mehr raus. Ein Teil des Weges führt euch durch mediterranes Gelände und gibt Ausblicke auf das Tal. Aber es gibt auch Wiesen- und Waldabschnitte. Ganze 93 Punkte hat das Wanderinstitut dafür verteilt und ganz zu Recht.

In Rheinland-Pfalz ist das Wanderfieber ausgebrochen und hat bereits viele Wanderer angesteckt, so auch uns.  Schön war es hier schon immer, aber dank guter Ideen, Service und den Qualitätsgedanken hat sich in den letzten Jahren viel bewegt. Ein Beispiel ist der Saar-Hunsrück-Steig mit seinen Traumschleifen und der neuen Verlängerung. Heute bin ich auf Etappe 11 unterwegs und es begleiten mich gleich 4 Wandermodels, danke an Eva, Silke, Maya und Tim ), sowie Jörn Winkhaus von der Hunsrück Touristik.

Was mir so an der Etappe 11 gefallen hat, lest ihr im Bericht:

 

In meiner Karte waren die Highlights eingezeichnet 1,2,3,4 viele…. und das zeichnet einem Wanderer und Fotografen ein breites Lächeln ins Gesicht. Abwechslung und schöne Aussichten  mit Türmen machen Wanderwege einfach unwiderstehlich.

Wir startetet gleich in einer Naturoase, dem Oertelsbruch. Ein kleiner Rundwanderweg führt durch ein Moor mit vielen Facetten und ein Stück teilen sich beide Wege.  Wir sind den Rundweg  als Einstieg gewandert und ihr solltet das auch tun. Über eine Brücke geht es in die Moorwiese hinein und die vielen unterschiedlichen Gräser, Büche und Bäume waren goldgelb gefärbt. Selbst bei diesem ungemütlichen Wetter, gab das eine farbenfrohe Kulisse. Nach der Brücke führt uns ein Pfad zu den 2 Weihern,  wo man am liebsten das erste Picknick einlegen würde.

Weiter geht es auf dem Saar-Hunsrück-Steig in Richtung  Steinbachtalsperre über den Höhenzug des Idarwaldes. Die Ausblicke in Richtung Talsperre und Wildenburg sind abwechslungsreich und sind ein Ausblick auf die kommenden Kilometer. Da wir auf Foto-Safari waren, ist es nicht möglich alles zu wandern, daher kürzten wir ab, trafen uns mit einem Ranger und liefen die Rosselhalden hinauf. Das riesige Tal mit seinen leuchtenden Herbstfarben war eine traumhafte Kulisse, der Ranger konnte uns nicht nur einiges erzählen, sondern kannte noch einen wirklich urigen Weg zu dem Tiergehege.

Was für eine schöne Tour. Die Gesteinsbrocken der Rosselhalde werden nur von dem Wanderweg unterbrochen. Alles strahlt im goldenen Herbstlicht und eine der Schleifen entpuppte sich als absolutes Naturhighlight. Da schlägt das Herz eines Wanderfotografen höher. Danach ging es mit dem Ranger weiter in Richtung Tiergehege. Es war eher ein Pfad mit uriger Kulisse, der parallel zum Saar-Hunsrück-Steig verlief. Ein Ranger kennt eben die schönsten Stellen seines Revieres und konnte uns viel erzählen. Dann kam das Tiergehege und es ist schon komisch, wenn sonst scheues Rotwild sich füttern lässt. Auch die jungen Wölfe haben es mir angetan und ich hoffe nach wie vor auf eine gesunde Population.

Tipp:

Ein lohnender Abstecher ist noch der Aussichtspunkt Hohenfels. Bereits der kleine Pfad dahin ist ein Traum für Wanderer und die Kulisse im Herbst einzigartig. Oben angekommen hat man einen fantastischen Rundblick in 3 Richtungen.

Am Parkplatz angekommen, sieht man bereits die Wildenburg. Aber das ist schon auf Etappe 12.

 

 

Saar-Hunsrück-Steig Etappe 12

Die Etappe 11 war bereits eine schöne und abwechslungsreiche Strecke, da ist man natürlich auf die Anschlussetappe sehr gespannt. Die Wildenburg ist das erste Highlight, auch wenn hier etwas gemogelt wurde. Die Burg ist eine keltische Fluchtburg aus dem Jahre 450–50 v. Chr. Und der beliebte Aussichtsturm wurde erst 1980/81 erreichtet. Die weiten Aussichten sind ein gelungener Start auf der zwölften Etappe. Nur wenige Meter hinter der Burganlage tauchten wir in das nächste Highlight ein. Wunderschöne Laubwälder zierten den Wegesrand, dazwischen immer wieder die imposanten Gesteinsfelder und dazwischen kleine Aussichtspunkte auf den Hunsrück. Der Weg wurde zusehends zum Pfad, der sich durch die urige Landschaft schlängelte. Ich könnte nun Seitenweise die Schönheiten beschreiben, aber wir waren ja mit unseren Wandermodels dort und haben wirklich tolle Bilder von der Strecke.  Hier kann man sich auch gleich noch Eindrücke vom Hunsrückhöhenweg holen, da beide Wege ca. 3 Kilometer gemeinsam verlaufen.

 

Schöne-aussicht

Wildenburg im Hunsrück

Die Wildenburg und das Wildtiergehege sind ein beliebtes Ausflugsziel im Hunsrück und besonders für Familien geeignet. Die Burg ist eine ehemalige keltische Festung auf dem Wildenkopf ( 664m ), die vor mehr als 2100 als Fluchtburg errichtet wurde und später als römische Befestigung genutzt. Im späten Mittelalter wurde die Burg errichtet und 1651 von lothringischen Truppen zerstört. Im Jahre 1660 wurde sie teilweise wieder aufgebaut und erst 1981 der weithin sichtbare Turm als Aussichtsturm errichtet.

Um diesen Ausblick zu genießen braucht es keinen Eintritt, aber unten steht eine Spendenbox für den Hunsrückverein, der hier auch seinen Sitz hat und die Anlage in Schuss hält. Oben angekommen habt ihr einen fantastischen Weitblick über den Hunsrück.

Außerdem führen 2 bekannte Wanderwege an ihm vorbei. Der Hunsrückhöhenweg und Saar-Hunsrück-Steig.  Ich war dort unterwegs und eine Wanderung ist absolut zu empfehlen.

 

 

Das Hunsrückhaus

Auf dem höchsten Berg von Rheinland-Pfalz, dem Erbeskopf, steht das Hunsrückhaus und wir haben es besucht. Es ist eine Mischung aus Gaststätte im unteren Bereich und einer interessanten Ausstellung zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald  und dem Naturpark Saar-Hunsrück. Die Lage ist gut gewählt, denn auf dem Erbeskopf ist ganzjährig viel los und besonders die Wanderer lieben die Natur und können sich hier viele interessante Dinge ansehen und erfahren so einiges zu Flora und Fauna. In der Bildergalerie sehr ihr einzelne Stationen.

Die Gaststätte hat sich auf schnelle Menüs spezialisiert und teilweise gibt es nur kleine Karte, aber das ist völlig ok und passt auch zum Wander- und Skikonzept. Der Service ist schnell, freundlich und unseren Wandermodels und mir auch außer der Reihe die große Karte angeboten. Super! Das Essen schmeckt gut und ist auch preislich nicht zu teuer.

 

Alpaka Touren am Saar-Hunsrück-Steig

Ihr kennt die knuffigen Tierchen noch nicht? Dann verbindet einen Besuch mit einer Wanderung zur Nohener Naheschleife. Ihr werdet von einem erfahrenen Landschaftsführer begleitet. Teilweise sind dabei auch die Alpakas dabei.

Unterwegs seht ihr das Nahetal und den Rücken des Hunsrücks.

Ausklang ist im Töpfercafe, wo es auch Pizzen gibt.

http://www.erlebnis-nlp.de/erlebnistouren/alpaka-tour

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