Reisen verändert – Als Reiseblog versuche ich, etwas zu bewegen

Reisen verändert – Als Reiseblog versuche ich, etwas zu bewegen

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Reisen verändert – Blogparade

Verändert heißt auch, dass man seine Erfahrungen weiter gibt, inspiriert oder versucht etwas zu bewegen. Die Erkenntnis, dass ich die Natur in der ich wandere auch schützen will, gibt es schon laaange. Durch meine Reisen haben sich viele Blickwinkel geändert und heute bin ich stolz, dass ich damit die Menschen auch pro Naturschutz sensibilisieren kann. Reisen und Naturschutz gehören nun zum vielleicht wichtigsten Teil, aber das war nicht immer so. Ja, Reisen verändert. Bei Ferngeweht ruft Sabine genau dazu auf,wie Reisen verändert. Schaut mal rein, da sind noch mehr tolle Ansichten dazu.

 

Wie es began


Gebloggt habe ich schon seit 2002, aber der Wendepunkt kam 2011, als ich eine Grippe verschleppte und nur noch 17% Herzleistung hatte. Der Kampf zurück war Nach 3 Monaten, wo ich 24h eine Weste aus Defibrilator und EKK tragen musste und 10 Monate Ruhe, waren die Herzwerte wieder halbwegs im Lot. Zurück blieb ein Teilinvalidität und ich musste mein Leben neu sortieren.

Danach hatte ich nicht viel Auswahl und so kehrte ich zurück ins Bloggerleben. Das Wanderportal bestand ja schon, aber nun wurde das Reisen zu einem großen Faktor und es wurde der Reiseblog zum Wandern.

 

Was hat sich durch das Reisen verändert?

Reisen verändert - Als Reiseblog versuche ich, etwas zu bewegen 1Schnell stellte ich fest, dass man nicht mit Flugzeug um die halbe Welt muss, nur um zu verreisen. Wir haben in Deutschland so schöne sehenswerte Orte, die es zu entdecken gilt. Das ist so mein A und O, also von den Alpen bis zur Ostsee und die meisten Reisen unternehme ich in Richtung Rheinland-Pfalz. Mit jeder Reise stelle ich fest, das Deutschland wunderschön ist. Natürlich zieht es mich noch immer in die Ferne, besonders Schweden und demnächst Norwegen. Aber ich finde, man sollte vor allem auch sein Land erkunden. Nicht zuletzt sind die Nahreisen und Micro-Abenteuer weit umweltfreundlicher, als Flugreisen um die halbe Welt.

 

Nachhaltigkeit

Reisen veränderte auch meinen Blickwinkel zur Natur. Die hemmungslose Ausbeutung der Natur, in der ich wandere, geht halt gar nicht. Müll auf den Wegen muss nicht sein, den Alpenplan kippen schon gar nicht, ganze Bergrücken für Skipisten wegsprengen oder das Naturschutzgebiet Höllental im Frankenwald mit einer Mega Hängebrücke für Eventtouristen, ist grad der Gipfel der Ökobanausen. Früher hätte mich das nicht weiter gestört, aber wenn man soviel reist und in der Natur ist, ändert sich eben einiges. Es entsteht der Wunsch, etwas zu tun oder das nicht noch zu unterstützen. Je mehr ich reise, je mehr ich in der Natur bin, desto wichtiger finde ich nachhaltiges Reisen.

Reisen verändert - Als Reiseblog versuche ich, etwas zu bewegen 2Ich bin auch nie großartig geflogen, aber auch das vermeide ich so gut es geht. Wenn ich auf Tour gehe, dann eh nur mit unserer „Maus“ Laila, die ich nie in eine Gepäckbox stecken würde.

Wir sind auch keine verkappten Extremgrüne, oder wie man das nennen mag, aber versuchen auch im Alltag Müll zu vermeiden oder sinnvoll mit Ressourcen umzugehen.

 

Die Menschen

Auf all meinen Reisen und Wanderungen lerne ich Menschen kennen und besonders Laila ebnet den Weg zu vielen Gesprächen. Mittlerweile bin ich großer Fan der Pfälzer Lebensart, habe an der Ostsee mit Fischern geklönt, war mit Naturparkrangern unterwegs, die stolz auf intakte Natur sind, stand mit anderen Redaktueren auf dem Sörknatten und war mit Wanderern unterwegs, die ihre Heimat über alles lieben.

Für mich gibt es heute kaum etwas schöneres, als das es beim Reisen menschelt. Ja, ich suche sogar danach, was mir früher nie in den Sinn gekommen wäre.

 

Kultur, noch immer nicht so mein Ding

Reisen verändert - Als Reiseblog versuche ich, etwas zu bewegen 3Ich mag Burgen, aber da hört es dann auch auf mit meinem Kulturbewusstsein. Aber ich musste doch immer wieder feststellen, dass es Überraschungen gibt. Die Größte war das Kutschenmuseum in Hinterstein. Ein Künstler hat da eine Kutschenwelt aufgebaut, sagenhaft! Aber ich nehme nun auch mal ein Bergwerk mit, oder ein Wikingerdorf.

 

Ich packe an

Reisen hat mir vor allem gezeigt, dass wir Dinge schützen sollten. Ich habe eine recht große Facebookseite und die Wanderfans reagieren besonders auf Umweltthemen. Wenn man heute postet: Jeder der in den Wald geht, nimmt 5 Müllstücke mit hinaus und es wird 400mal geteilt, dann mag ich das. Ich kann die Menschen sensibilisieren und als Fotograf kann ich ihnen auch zeigen, was sie schützen sollen.

Auch werde ich die ganzen touristischen Ökobanausen aus meiner Seite fernhalten. Das wirkt besonders, da ich auch den Wanderkalender habe und sie ihre Events nicht pushen können. Vielleicht wachen dann mal einige auf und überlegen sich, wie man Nachhaltigen Tourismus forciert.

Daher war Nachhaltigkeit auch bei meinem Hiking Barcamp im April ein Thema und daraus entstand „Wanderer gegen Müll im Wald“ von Anita und Claudia, ich habe ja mein Wanderer pro Naturschutz  und wahrscheinlich gibt es noch weitere Aktionen, oder gemeinsame Str

ategien.

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Die Schattenseiten

Auch wenn viele denken, ich habe einen Traumjob, so sind sie immer verwundert, wieviel Arbeit hinter der Bloggerei steckt und dann will keiner mehr tauschen… Tatsächlich sitze ich viel zu viel am Computer, muss wetterbedingte Termine machen oder eigene Träume nach hinten schieben. Es ist halt etwas anderes, wenn man davon leben muss oder es als Hobby betreibt.

So toll wie es auch ist oder gerade deswegen!, neigt man zu übertreiben. Zeitmanagment kommt zu kurz, man erstickt zuweilen in seinen Aufgaben. Aber man macht es gerne, wobei man kaum merkt, wie man sich damit schadet.

Als ich letztes Jahr im Soca-Tal war, habe ich anschließend die Bilder gepostet und danach einige PNs bekommen, dass ich die lieber löschen solle. Die wollten dort kein Massentourismus oder klein Österreich haben. Da stehen wir auch in der Verantwortung, daher eher Schattenseite.

 

Fazit:

Reisen hat meinen Horizont um viele Erfahrungen bereichert und verändert. Bleibt zu hoffen, dass es zum Positiven war.

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