Reisen und Events 2020

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Kurzbeschreibung

Reisen und Events 2020 33Das bin ich: Mein Name ist Markus und ich blogge seit 2002 im Bereich Wandern, wo das Reisen dazu geh√∂rt. Man sagt, ich bin der Experte f√ľr Social-Media und verf√ľge √ľber Erfahrungen in vielen Bereichen. Bei Fragen: Markus@WanderPR.de

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Informatives

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Was wird aus dem Wanderurlaub und Events?

Die Nachrichten √ľberschlagen sich und es gibt mehrere Umfragen, deren Ergebnisse weit auseinander gehen. Aber werden wir in den Sommerurlaub fahren k√∂nnen? Wie schaut es f√ľr die Wanderevents dieses Jahr aus?

 

Das Dilemma der Politik

F√ľr die Medien* (ich sage bewusst nicht mehr Presse) ist ein gefundenes Fressen, denn sie stehen sicher im Hintergrund und sind Ankl√§ger und Verbreiter gleichzeitig. In Zeiten wo eine schlechte News angeblich 4mal soviel Umsatz bringt, wie eine Gute‚Ķ worauf warten die? Nat√ľrlich auf etwas, womit sie feuern k√∂nnen und der Umsatz steigt. Woher kommt wohl der Begriff Klickbait?

L√§sst die Politik also zu fr√ľh die Leinen locker(er), dann hei√üt es: Die Gef√§hrden die Menschen f√ľr die Wirtschaft. Lockern sie zu sp√§t hei√üt es: Die killen unsere Wirtschaft.

Dazu kommt nat√ľrlich immer, dass man seine W√§hler im Blick hat. Niemand will seine Rolle als politischer Akteur verlieren.

 

Möglicher Ausblick auf unser Reiseverhalten.

  1. Keine Regierung macht einen Shutdown und gibt kurz darauf sorglos die Reisen wieder frei.

Die Devise der Stunde ist, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Es gilt dabei, dass selbst im Extremfall unser Gesundheitssystem nicht √ľberlastet wird. Da es weder einen Impfstoff noch Medikamente gibt, der aktuell sinnvollste Weg. L√§sst man also wieder mehr Kontakte zu, wird das nur Schritt f√ľr Schritt gehen und bei 2 Wochen Inkubationszeit, werden das eher kleine / langsame Schritte um die Daten analysieren zu k√∂nnen.

Ihr könnt es knicken, dass ihr in naher Zukunft Schulter an Schulter in einem Biergarten sitzen, an einem Hotelpool liegen könnt, oder es große Wanderevents geben wird.

  1. Wie sieht das mit Auslandsreisen aus?

Ich glaube nicht, dass wir noch in diesem Sommer wieder zu hunderten in ein einziges Flugzeug steigen d√ľrfen. Zu gro√ü ist die Angst, die erneute Schnellverbreitung zu pushen und dann wie Ischgl, wegen Geldgier und Seilschaften so massiv in Kreuzfeuer zu geraten. Das wird vor allem bei den Politikern viel Vorsicht walten lassen. Dasselbe d√ľrfte f√ľr Bahnreisen gelten.

Auch F√§hren sind kein wirklicher sicheres Transportmittel gegen Ansteckung. Wir wollten im Juni ans Nordkap, was aktuell utopisch ist. Sicherlich wird die √Ėresundbr√ľcke fr√ľher ge√∂ffnet wirden, als die F√§hrschiffe fahren d√ľrfen. Aber Juni halte ich aktuell f√ľr zu fr√ľh.

Mit dem Auto ist es vielleicht noch die fr√ľheste M√∂glichkeit. Aber wie schon Kanzler Kurz sagt, ohne Impfstoff wird es kaum einen normalen Reiseverkehr mehr geben. Das verwundert insofern, weil ich schon einige Kommentare aus dem √∂sterreichischen Tourismus gelesen habe, die so schnell wie m√∂glich zu normalen Verh√§ltnissen zur√ľckwollen und auch einige (teils gute) Ideen haben. Der Kanzler stellt sich also gegen die Forderungen der Touristiker. Ich finde es gut.

Unterm Strich wollen auch ausl√§ndische Reiseziele nicht, dass man eine zweite Welle der verst√§rkten Verbreitung bekommt. F√ľr viele Anbieter wird das ein Albtraum, da Tourismus einer der st√§rksten Wirtschaftsfaktoren ist.

Ein Lichtblick könnten hier Ferienwohnungen und Ferienhäuser sein, da man sich hier doch relativ isoliert aufhält.

 

  1. Camping und Caravan

Mal abgesehen von den Sanit√§rbereichen, sind die Kontakte hier eher gering und k√∂nnten durch geeignete Ma√ünahmen auf ein Minimum reduziert werden. Da sehe ich noch am ehesten, wie auch bei der Kombi Auto + Ferienhaus, die Chance auf eine etwas fr√ľhere Lockerung. Aber das fr√ľhestens im Juni‚Ķ

 

  1. Ausflugsziele und Gastronomie

Was kaum einer wei√ü, der Tagestourismus macht √§hnlich viel Umsatz wie der √úbernachtungstourismus und stellt damit einen riesigen Wirtschaftsfaktor dar. Vor allem h√§ngen hier massiv Arbeitspl√§tze dahinter. Ich habe bereits einige Vorschl√§ge gelesen, wie man Abst√§nde einhalte k√∂nnte‚Ķ aber meist nicht, wie man es zum Beispiel in den K√ľchen machen will. Auch Bergbahnen k√∂nnten einzeln die G√§ste transportieren, B√§nke weiter auseinander gestellt werden usw. Das reduziert aber die Pl√§tze und schm√§lert den Umsatz und die Kosten einer H√ľtte sind nicht unerheblich‚Ķ

Nun wird auch klar, dass dieser Trend zum Overtourism v√∂llig idiotisch war und nur den Investoren genutzt hat. √Ėsterreich war da ja meister Matz, aber auch in Deutschland werden immer mehr Betonbunker in die Landschaft gesetzt. Grad ein Herr S√∂der und seine CSUler, haben da kein gutes Bild abgegeben oder wer hat noch einmal den Alpenplan gekippt? Wer unterst√ľtzt sinnlose H√§ngebr√ľcken?

Aber bei dem aktuellen Ansturm auf die Wanderwege und Natur, wird man sich schwerlich √ľberlegen, wie man die Kontakte niedrig h√§lt und kaum vorschnell agieren.

 

  1. Zeitplan f√ľr den Neubeginn

Die positiven Nachrichten zur Verbreitung häufen sich, erste Studien sagen, dass die Menschen eine Lockerung wollen… andere aber, dass man diese nicht vorschnell umsetzen sollte. Wir sind also in einer Medienschlacht, wo man die Reaktionen der Menschen testet und auf die möglichen Wege nach Ostern vorbereitet.

Dann kommt Frau von der Leyen und orakelt: Am besten, man bucht noch keinen Sommerurlaub…

Allerdings wissen die Politiker auch was passiert, wenn man Deutsche zu lange einsperrt und am Reisen behindert‚Ķ. Daher haben Tourismusverb√§nde und Akteure bereits Ideen entwickelt, wie man Reisen und Kontaktvermeidung unter einen Hut bringen kann. Auch die sehen einer schrittweisen Lockerung sehns√ľchtig entgegen. Das ist aber nur Wunschdenken, wie man gleich sehen wird.

 

Schritt 1: Besänftigen durch kleine Lockerungen -Mai / Juni?

Deutschland ist Wanderweltmeister, die Menschen gehen gerne auf Berge und Natur ist ein wichtiger Pfeiler. Ich habe selten so viele Menschen auf meiner Gassistrecke gesehen‚Ķ Es wird f√ľr Schritt 1 aber auch Ma√ünahmen wie Mundschutz, Abst√§nde, Hygiene usw. n√∂tig sein.

Dennoch will man den Verbreitungsradius nicht unn√∂tig vergr√∂√üern. Daher gehe ich heute von einer territorialen Lockerung aus. Bei Bayern oder BW k√∂nnte ich mir eher eine Art Radius vorstellen, den man Schritt f√ľr Schritt erweitert. Selbst bei 100Km ergeben sich f√ľr uns einige interessante Ziele, bei 200 kommen wir echt weit rum. Dass man gleich ganz Bayern aufmachen wird, halte ich eher f√ľr unwahrscheinlich. Bei kleineren Bundesl√§ndern mag das gehen, aber der Hype auf die S√ľddeutschen HotSpots w√§re ein neues Problem.

Bei den H√ľtten und Gastst√§tten schlagen einige Tourismusexperten vor, die Kontakte durch gr√∂√üere Abst√§nde von Tischen, B√§nken usw. zu minimieren. Auch k√∂nnte man vieles per Selbstbedienung l√∂sen, aber es w√ľrden zahlreiche Sitzpl√§tze entfallen, was auch Umsatzeinbu√üen zur Folge hat. Mal abgesehen davon, dass man die Abst√§nde kontrollieren muss‚Ķ

Hier werden Einrichtungen im Vorteil sein, die M√∂glichkeiten f√ľr Selbstbedienung haben und deren K√ľchen gro√ü genug sind, um die K√∂che zu sch√ľtzen. Vor Mai, eher Juni sehe ich das aber nicht. Fr√ľhestens.

Ganz ähnlich bei Ausflugszielen. Bei einem Tierpark könnte man eine Laufrichtung und getrennte Ein- und Ausgänge machen. So könnten Abstände eingehalten werden.

 

Schritt 2: Bewegungsradius und Angebote erhöhen. Juli / August?

Gesetz dem Fall, dass man trotz der Lockerung von Schritt 1, die Zahlen konstant niedrig halten kann, k√§men weitere touristische Angebote dazu. Lockerung in der Gastronomie, bei Ausflugszielen und Museen w√§ren denkbar. Das wird auch stark davon abh√§ngen, ob man Medikamente oder sogar einen Impfstoff findet. √úbernachtungen in gro√üen Hotels, Fl√ľge, Fernreisen wird es da kaum geben.

Vielleicht werden im Bereich Juli / August einige Grenzen aufgemacht werden. Die Chance ist aber sehr gering, trotz Sommerferien und Ursula v. d. Leyen r√§t ja bereits von Sommerurlaubsplanungen ab. Falls doch, wird es wohl nur f√ľr Urlaubsreisende gelten, die Urlaubsformen ohne gro√üe Kontakte gebucht haben. Also PKW + Ferienhaus oder Camping.

Ansonsten wird es beim Urlaub im Land bleiben. Einige Bundesländer arbeiten bereits an Strategien, die in naher Zukunft umgesetzt werden können.

Spannend wird vor allem das Thema Urlaub in Hotels und Gasthöfe.

 

Schritt 3: Fl√ľge, Bus und Bahn wieder m√∂glich? Herbst?

Die Angst vor einem Dominoeffekt d√ľrfte hoch sein, aber die Sch√§den die jede Woche anrichtet, sind kaum noch kalkulierbar und werden die gesamte Kette im Tourismus so stark beeinflussen. Ich gehe davon aus, dass man die Kapazit√§ten erh√∂ht, aber nur mit geringeren Passagierzahlen. Geht vielleicht mit 25-30% los und wird gesteigert. Das kann sogar recht fr√ľh beginnen, wird sich aber lange bis zur Normalit√§t ziehen.

 

 

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