Nordic Walking – Alles zur Technik, Stöcken und dem Spaßfaktor

Als Nordic Walking 2002 nach Deutschland kam, brauchte es nicht lange und die Zeitschriften, Magazine und TV waren voll mit Anleitungen und Tipps. Es war 2003-2005 das Thema schlechthin in den Medien und wurde als Wunderwaffe gegen… naja, fast alles beworben. Aber irgendwann war das Thema in den Medien durch und es wurde ruhig um Nordic Walking. Auch wenn es damals viel PR war, Nordic Walking ist heute noch so gesund wie damals und hat nichts an seinen gesunden Vorteilen verloren. Mit meinem Blog möchte ich nun zeigen, dass Nordic Walking noch immer Spaß macht. Folgt mir einfach >>

Nordic Walking

Der gesündeste Sport für alle Jahreszeiten

Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Markus und viele kennen mein Internetportal und Forum  aus den Hochzeiten  von Nordic Walking. Damals habe ich den Nordic Walkern geholfen und viele andere Walker haben mich im Forum unterstützt. Dabei ging es um die richtige Nordic Walking Technik, Stöcke, Schuhe, Gesundheit und alles was Einsteiger wissen wollten. Ich möchte daran anknüpfen. Auch wenn Nordic Walking heute nicht mehr oder kaum in der Presse ist, diese Sportart ist noch ebenso gesund wie 2002, als sie nach Deutschland schwappte.

Daher:

Bekommt ihr hier alle wichtigen Informationen und Erfahrungen, aus der Hochzeit von Nordic Walking. Ihr werdet sehen, dass es nicht schwer ist, aber überaus effektiv. Sofern man die Technik beherrscht und anwendet.

Folgt mir und macht mit, bei einer oder der gesündesten Sportarten für alle 4 Jahreszeiten.

 

Die Nordic Walking Roadmap

Ich möchte euch zuerst eine kleine Einführung geben und euch Nordic Walking schmackhaft machen. Danach geht es um die richtige Nordic Walking Technik und warum kurze Schritte gesünder sind. Es wird mit Stöcken, Schuhen und Bekleidung weiter gehen, da wir schon damals viele Fragen dazu hatten.

Nach der Technik und Hardware, wird es um die Gesundheit gehen. Da ist die Diät natürlich dabei, aber auch bei welchen Krankheiten oder Symptomen Nordic Walking hilft und wie man die Technik an die besonderen Anforderungen von den Krankheiten anpasst. Das wird euch nicht den Gang zum Arzt ersparen, aber die Einsicht wecken, dass leichtes sporteln den Heilungsprozess positiv beeinflusst.

Dies und das zu Nordic Walking sind Inhalte unterschiedlichster Art. Dazu gehören Events, Nordic Walking Parks, kurioses, wissenswertes und auch unnützes Wissen, sofern ist kurzweilig ist.

In diesem Sinne, viel Spaß mit der Nordic Walking Anleitung 😉

 

Nordic Walking Einführung

Das wichtigste bei Nordic Walking

Eines solltet ihr immer beachten, Nordic Walking soll Spaß machen. Natur, Bewegung und auch mit Freunden unterwegs ratschen, gehören einfach dazu. Das sorgt vor allem für ein langfristiges Vergnügen und hilft fast unbemerkt, seine Ziele zu erreichen. Und da ich kein Freund trockener Worte bin, mal die erste lustige Weisheit:

Nordic Walking beansprucht 80% der Muskeln! Die restlichen 20% werden beim Reden gebraucht 😉

 

Die größte Lüge beim Nordic Walking

Als 2003 die Medien immer öfters berichteten, liefen Verbände und Trainer zu Hochform auf und versorgten die Reporter mit Informationen, die keiner bei klarem Verstand veröffentlich hätte. Die größte Lüge war: 10-15% Entlastung der Gelenke. Ich habe auf der ISPO einen Master Trainer gefragt, wo er das her nimmt. Das kam von den Langläufern und war völlig sinnlos. Die gleiten nämlich durch die Loipe.

Kurios: Es gab Trainer die rechneten dadurch ihren Teilnehmern vor, dass man pro Schritt etwa 7Kg Gelenkentlastung weniger hat. Nun hören sich 7Kg nicht viel an, aber 7 Tonnen / Kilometer, dass beeindruckt schon. Macht auf einer 5Km Wanderung sagen und schreibe das Gewicht eines 40 Tonnen schweren LKW’s aus. Ja, so war das damals beim Nordic Walking.

ABER: So ganz unsinnig war das nicht. Tatsächlich kann man Nordic Walking so betreiben, dass die Gelenkbelastung sehr gering oder gar nicht über die Alltagsbelastung hinaus geht. Ich gehe darauf später noch detailliert ein, da es eine der wichtigsten Dinge im Bezug auf die Gesundheit darstellt.

 

Darum ist Nordic Walking so gesund

Nicht jeder könnte joggen, wie auch ich, oder wollte es auch gar nicht. Daher ist eines der wichtigsten Gründe die geringe Einstiegsschwelle. Als Walker kann man beschwingt anfangen und selbst bei wenig Kondition sein Tempo finden. Wer will schon hechelnd und rot wie eine Tomate durch den Park joggen? Nordic Walking könnt ihr überall und auf euch angepasst machen, ohne Hemmungen haben zu müssen. Damit ist es vor allem langfristiges sporteln, was enorm gesund ist.

Nordic Walking nutzt 80% eurer Muskeln und zwar auf die sanfte Art. Während ein Wanderer oder Jogger nur Beine bis zur Beckenmuskulatur nutzen, haben die Nordic Walker durch die Stöcke auch ein sehr gutes Oberkörpertraining . Dazu gehört aber auch eine gute Technik und leider, sieht man diese nur selten. Aber dafür gibt es hier ja noch die Nordic Walking Anleitung.

Ein Thema hatte ich schon kurz angeschnitten und werde das im Gesundheitsbereich noch vertiefen. Die Gelenkbelastung. Diese fällt im Vergleich zu anderen Sportarten sehr gering aus und kann bis auf das Alltagsniveau gesenkt werden. Besonders bei gesundheitlichen Problemen oder Einsteiger ideal.

Nordic Walking ist ein ungemein gutes Herz-Kreislauf Training und besonders bei Übergewicht sehr zu empfehlen. Der Vorteil liegt besonders bei der Dosierung. Jeder kann leicht und langsam anfangen und sich Schritt für Schritt steigern. Damit kann Gewicht reduziert werden, die Gelenke, Sehnen, Muskeln  werden langsam hoch trainiert und der Erfolg motiviert zusätzlich.

So vielseitig

Es gibt weniger Ausreden 😉 Nordic Walking geht immer und überall, selbst bei schlechtem Wetter. Schön klar, in der Herbstsonne macht es mehr Spaß. Aber ab und zu muss man eben seinen Schweinehund überwinden.

Es hilft bei vielen Problemen und Krankheiten. Zum Beispiel wird die Rückendurchblutung gefördert, was bei Rückenproblemen hilft. Rückenmuskulatur und Bauchmuskeln werden leicht trainiert, was bei Bandscheibenproblemen ein Segen ist. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es wird häufig in der Reha eingesetzt und auch in der Prävention. Dazu mehr bei den Gesundheitsbereichen.

Bei Nordic Walking trainiert ihr sanft, habt also keine Impulsspitzen. Besonders gut zu sehen ist das an der Wirbelsäule. Durch die ständigen Drehungen nach links und rechts, werden Rücken und Bauchmuskulatur gleichmäßig trainiert. Für einen gesunden Rücken braucht man beide Muskelgruppen und das macht Nordic Walking mit der richtigen Technik sensationell gut. Ich habe 2 defekte Lendenwirbel und dank Nordic Walking keine Probleme.

 

Die richtige Nordic Walking Technik

Was gab es darüber in der Hochzeit für unerträgliche Diskussionen. Da gab es die ursprüngliche Technik von Marko Kantaneva, dem Erfinder von Nordic Walking, die zusammen mit der INWA gelehrt wurde. Danach folgte in Deutschland, wie kann es auch anders sein, 8 wenn nicht sogar 9 Verbände und jeder hatte da seine eigenen Ideen und wollte der Beste sein, wozu natürlich auch die einzig richtige Technik gehörte…. 8mal… was soll ich sagen. Im Grunde waren alle Nuancen gut, nur die ALFA Technik ist das dämlichste, was ich kenne.

Dennoch, mit der richtigen Technik macht Nordic Walking auch mehr Spaß. Bei gleicher Trainingszeit und Anstrengung, habt ihr einfach mehr davon. Dabei ist es nicht schwerer oder komplizierter, als das rumstöckeln. Ja, das Öffnen der Hände und Diagonalschritt braucht etwas Übung, aber was sind schon 30 -60 Minuten, wenn man lange etwas davon hat.

Das Grundprinzip lautet:  Diagonalschritt, Füße abrollen, Oberkörper dreht sich mit und die Arme machen eine lange Halbkreisbewegung mit Öffnung der Hände.  Wichtig dabei ist, dass ihr euch wirklich mit den Stöcke nach vorne schiebt. Diese Kraftaufwendung erzeugt den hohen Trainingseffekt im gesamten Oberkörper.

 

Der Diagonalschritt

Das ist ein ganz natürlicher Effekt des Körpers und hilft dem Gleichgewichtssinn. Wir nutzen das für die Nordic Walking Technik. Ihr kennt das, wenn man sich beeilen muss und anfängt leicht zu rennen. Je schneller man wird, desto stärker schwingen die Arme mit und zwar entgegen gesetzt, zu dem Beinen. Auch bei Joggern ist das gut zu sehen, wie sie den Körper entgegen den Beinen drehen.

 

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