Ich habs drauf – Ein Dachzelt auf dem Auto

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Abenteuer mit dem Dachzelt

So beginnt meine Reise mit Roof Tent

Unterwegs zu neuen Abenteuern

Wie komme ich eigentlich dazu, mir ein Dachzelt zu kaufen? Bricht nun mit 45 die sagenumwobene “midlife crisis” von mir an?  Egal, nun ist es drauf und es hatte gute Gründe, nicht nur wegen des Reiseblogs, sondern auch wegen anderer Gefahren.

Dieser Bereich ist Werbung, da hier auch mal Marken oder Produkte genannt werden. Affily ist mit * gekennzeichnet.

Tipps für Dachzelt TrippsIch habs drauf - Ein Dachzelt auf dem Auto 1

Mein Dachzelt und warum es mehr als ein Reiseutensil ist

Nach langer Recherge war die Spannung und Vorfreude groß. Wer bereits ein Dachzelt hat, kennt das Gefühl der neuen Freiheit. Für mich ist es aber mehr als ein Reiseutensil, es bedeutet Sicherheit. In den letzten Jahren mache ich immer größere Fototouren und habe wetterbedingt nur kleine Zeitfenster. Man lebt da oft im Auto, hat lange Arbeitstage für gutes Licht und fährt übermüdet Auto, bis der drohende Sekundenschlaf einem zum Schlafen auf dem Fahrersitz zwingt. Das ist kein erholsamer Schlaf, aber „The Show must go on“.

Dasselbe Spiel bei meinen Eventbegleitungen wie 24h Wanderungen oder gar 48h. Angestachelt von deren Durchhaltevermögen und der einzigartigen Stimmung, übertreibt man es gerne und das rächt sich irgendwann mit schweren Augen…

Zeit für etwas Neues.

In Schweden ist mir 2016 das erste Dachzelt nach der Trabant-Ära aufgefallen. Mit dem Hausbau 2017 wurde der Wunsch größer und seit Mitte 2018 überlegt ich, welches Dachzelt am besten passt.

Und dann war da noch meine Frau…

Manu hatte natürlich auch ihre eigenen Vorstellungen und fand das aufblasbare Dachzelt ziemlich cool. Wer verheiratet ist kennt das, was danach unweigerlich folgt. Der Satz „Ja, das könnte das Richtige sein“ bedeutet eigentlich nur, es wird gekauft. Jedes Gegenargument wird dann gekonnt per Einwandbehandlung aus der Welt geschafft, bis wieder ein aufblasbares Zelt im Raum steht.

Was uns noch gefiel, waren die Zelte mit Vorbau. Sei es bei schlechtem Wetter zum Sitzen oder mal schnell als Dusche. Wir neigen zu praktisch und das sind sie.

Es wurde: Ein Hartschalenzelt und in unserem Fall das James Baroud Space Evolution

 

Kennt ihr das:

„Der Mann, der in der Kneipe behauptet, er hat zu Hause die Hosen an, lügt auch bei anderen Gelegenheiten.“

Dieses Mal konnte ich mich tatsächlich durchsetzen. Ginge es nur um Reisen mit Dachzelt, dann wohl eher nicht. Zum Schluss ging es nur noch um Kurbelzelt oder was zum aufklappen. Wir haben uns für die Klappvariante entschieden.

Zumindest passt es von den Maßen sehr gut zum Ford Kuga. Vorhin mal die Windgeräusche getestet und die halten sich im Rahmen. Auf- und Abbau gingen schnell. Bin sehr zufrieden 😉

 

Darum ein Dachzelt

  1. Dachzelt hat genau die Flexibilität, die ich mir wünsche. Ich brauche nix vorzubereiten, kann nach dem Frühstück ins Auto und bin wenig später schon irgendwo und trinke gechillt einen Kaffee.
  2. Keine teure Übernachtung, wodurch man viel öfters reisen kann. Gerade für die jüngere Generation optimal. Ich habe es im Soca-Tal gesehen, wie improvisiert und cool die unterwegs waren, nicht nur mit Dachzelten. Fand ich toll.
  3. Du bis ungebunden. Wir wollen unter anderem nach Norwegen und können überall schnell mal übernachten. Das macht die Reiseplanung einfacher und sieht man einen schönen Ort hält man an und genießt ihn eine Nacht lang, oder länger.
  4. Ich bin oft auf 24h Wanderungen und Extremwanderungen als Fotograf unterwegs. So kann ich während des Events mal kurz schlafen. Besonders auf der Heimfahrt ist das ebenfalls praktisch, da ich teilweise extrem müde bin und mir das zu gefährlich ist. Mit Dachzelt kann ich 1-2 Stunden schlafen und weiterfahren.
  5. Matratze und Schlafsack haben Platz im Corpus. Dadurch wird der Aufbau und schnell mal ne Runde schlafen, sehr effektiv.
  6. Der Aufbau der Dachzelte ist sehr einfach geworden und geht verhältnismäßig schnell. Der Aufbau eines klassischen Zeltes dauert oft deutlich länger.
  7. Dank der Dachzeltnomaden gibt es gute Anleitungen und Tipps rund um die Dachzelte. Vor allem zu Themen wie Strom, Heizung oder Gadgets. Das macht die Auswahl von Zubehör sehr einfach und man kann die Community fragen.
  8. Auch das Zubehör für Dachzelte wird immer umfangreicher. Besonders im Bereich Vorzelte tut sich da einiges. Bei vielen anderen Dingen greift man einfach auf die Caravan-Angebote zurück. Es fehlt eigentlich nix.
  9. Apropos Dachzeltnomaden. Mit dem Team rund um Thilo gibt es auch Treffen der Dachzeltnomaden und die habe ich als eine sehr angenehme Gemeinschaft erlebt. Dieser „Freiheitsgedanke“ geht über das Dachzelt hinaus und hat einen sehr familiären Charakter.
  10. Der Wiederverkaufswert ist enorm. Ein gebrauchtes Dachzelt zu kaufen ist schwierig, aber verkaufen zu guten Preisen kein Problem. Wenn also ein neues Dachzelt gekauft werden soll, fällt der Umstieg recht leicht.
  11. Besonders für Skandinavien sind Dachzelte durch das Jedermannsrecht ein Traum. Einfach an einen See stellen und genießen.
  12. Zu zweit ist das Dachzelt schnell auf dem Auto montiert und es nimmt in der Garage nicht soviel Platz weg.

 

Wie man sieht, es gibt einige gute Gründe für ein Dachzelt. Die wenigen Gründe gegen ein Dachzelt, wiegt das schnell auf. Man braucht etwas mehr Sprit und meist ist kein Platz mehr für Kanu oder anderes Zubehör auf dem Dach. Ich denke, damit kann ich leben.

 

Dachzelt – Die ersten Schritte

Erste Präsentation kommt zum Hiking-Barcamp, wo ich wirklich super Wander- und Outdoorblogger, sowie einige Touristiker dabei habe. Für uns gibt es natürlich ein eigenes Camp aus WoMo, Vans, Zelten und mein Dachzelt.

Mai / Juni wird heftig. Eine Fototour durch 7 wunderschöne Wanderregionen mit 15 Wanderwegen, vielen Gaststätten und Highlights. Dazwischen Das Dachzeltcamp am Brombachsee und unser 15 Tage Norwegen Trip. Härtetest für das Dachzelt 😉

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