Leutascher Klammst├╝berl – Kritik zum Essen

Ich liebe H├╝tten! Besonders die urigen mit Wirtsleuten die noch echte Typen sind. Das hat Charme, ist oft unterhaltsam und die Produkte aus eigener Herstellung nimmt man gerne mit nach Hause. Das was ich im Leutascher Klammst├╝berl erlebt habe, ist weit davon entfernt und die absolute Ausnahme. Ich werde diese H├╝tte garantiert nicht noch einmal besuchen. Aber die Leutaschklamm, die ist echt Spitze. Lest selber >>

Leutascher Klammst├╝berl

Kulinarischer Arschtritt und gastronomischer Supergau

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Ich bin bei den 24h von Bayern und in der Alpenwelt Karwendel f├╝r Bilder unterwegs. Es ist nun 10.15 Uhr und noch nichts gegessen. Nur gut das die Wanderer gerade an einer H├╝tte, dem Leutascher Klammst├╝berl, vorbei laufen. Schnell noch einige Bilder erstellt und ab in die H├╝tte.

Ich war der einzige Gast zu diesem Zeitpunkt, der Empfang war eher k├╝hl und ich bestellte einen Kaffee und R├╝hrei. Der Kaffee schmeckte eher nach Expresso, aber war sehr gut.

Nur 5 Minuten sp├Ąter kam das R├╝hreiÔÇŽ

Ein liebloser Haufen Ei auf einem wei├čen Teller mit 2 frischen Scheiben Brot. Normalerweise ist da immer etwas Gr├╝nzeug mit drauf. Schnittlauch, Petersilie, Salatblatt, Gurko oder TomatenscheibchenÔÇŽ nix. Was da vor mir stand war absolut lieblos, aber ich hatte Hunger.

Dann kam es noch schlimmer. Da schwamm rohes R├╝hrei oben auf dem Ei. Es war nur einseitig gebraten und kurz vorm servieren zersto├čen. Das sieht schon etwas ekelhaft aus, aber der Hunger treibt es schon rein. Ein Irrtum.

Etwas widerwillig nahm ich einen Bissen von dem Ei. Das war so versalzen, dass man das Ei nicht mehr schmeckte und so habe ich den kompletter Teller weggestellt. Ich machte noch ein Bild mit meiner Kamera. Noch nie, wirklich noch nie habe ich etwas zur├╝ck gehen lassen, aber das war absolut und in jeder Hinsicht ein kulinarischer Arschtritt, wie Frank Rosin immer so sch├Ân sagt. Nochmal, wir reden hier wirklich von einem stinknormalen R├╝hreiÔÇŽ.

Aber es kommt noch besser

Nachdem ich den Teller an die Au├čenkante des Tisches gestellt hatte, rief ich ÔÇ×zahlenÔÇť und sogleich kam die Kellnerin. Ohne die Miene zu verziehen sagte sie 6,50ÔéČ, ich zahlte und sie nahm den Teller mit. Urspr├╝nglich wollte ich etwas sagen, aber ich beobachtete lieber.

Diese Art der Bedienung l├Ąsst auf maximales Desinteresse schlie├čen oder das kommt ├Âfters vor und man ist abgestumpft. Wenn ein kompletter Teller zur├╝ck geht, fragt man doch, ob etwas nicht in Ordnung war.

Addiere ich noch diese unterk├╝hlte Art der Bedienung dazu, dann ist es der gastronomische Supergau. Service und Freundlichkeit 0 Punkte.

F├╝r mich ist das Leutascher Klammst├╝berl die lieblosteste H├╝tte die ich kenne.

Mein Tipp: Trinkt einen Kaffee, aber meidet das Essen im Leutascher Klammst├╝berl.

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