Jack Wolfskin ACS Fotorucksack im Test

Jack Wolfskin steht für hochwertige Wanderausrüstung und daher wurde der ACS Fotorucksack mit Spannung erwartet. Er ist ein Fotorucksack mittlerer Größe und man erkennt nicht gleich, dass dort teure Fotoausrüstung drin sein könnte.

Jack Wolfskin ACS Fotorucksack


  •  Allgemein

Im Testfeld steht Jack Wolfskin für Wanderausrüstung und bedient mit dem ACS auch die Fotofreunde. Erfahrungen mit Rucksäcken hat man wirklich genügend und der Trend zum Fotografieren ist stärker denn je. Auch wenn die Smartphones sehr beliebt sind, die günstigen APS-C Kameras oder Spiegellose Modelle, erobern den Markt und ich sehe bei Wanderungen oft, dass eine gute Kamera dazu gehört.

Der ACS bedient also eine größer werdende Nische und dürfte die Liebhaber von Jack Wolfskin aufhorchen lassen.

Der erste Eindruck vom Jack Wolfskin ACS

Besonders auffällig ist die Tragekonstruktion mit Mehrfachbelüftung. Dazu kommt ein Hüftgurt und viele kleine Taschen und Befestigungen. Der ACS sieht erst einmal robust aus und Gewicht passt zu einem Rucksack dieser Größe.

Jack Wolfskin ACS Fotorucksack im Test 1

Details zum ACS

An die Kamera kommt Ihr über einen Frontdeckel, der auch noch einige Taschen zu bieten hat. Darunter verbirgt sich das Fotofach mit zahlreichen Kammern, die ganz einfach per Klettwände verstellt werden können. Im Frontdeckel gibt es zahlreiche Netze und kleine Taschen, wo man gut sortiert Zubehör unter bringen kann. Seitlich gibt es noch mehr Stauraum und ein Netz, um eine Trinkflasche oder Stativ unter zu bringen.

Oben ist ein weiteres Fach für Wanderzubehör oder mehr Kameraausrüstung.

Das Platzangebot richtet sich ganz klar an APS-C Kameras. Dazu passen ca. 3 normal große EF-S Objektive rein. Da das recht schwer werden kann, sind die Tragegurte des ACS gut gepolstert und die Flügel schön breit. Alles besteht aus atmungsaktiven Polstern. Das macht den Jack Wolfskin ACS zu einem soliden Begleiter auf Fotowanderungen.

Jack Wolfskin ACS Fotorucksack im Test 2

Diverses:

  • Leicht wassergeschützt und mit einem Regencape
  • Großes Rückenfach für Sitzpolster oder Trinksystem
  • Deckeltasche
  • Fronttasche
  • Mehrfachbelüftung am Rücken
  • Hüftgurt mit 2 Minitaschen
  • Unterwegs im Test

Der Jack Wolfskin ACS im Test

Als Basis für die Fotoausrüstung dient ein gepolstertes Inlay aus Klettstoff. Hier können die Polsterbarrieren individuell angepasst werden, sodass die Kamera und die Objektive gut geschütz sind und nicht rutschen. Das sorgt für einen guten Tragekomfort, zumal die schwere Technik an der LWS liegt, was man als ideal bezeichnet. Zusätzlichen Schutz bietet das Regencape unten am Rucksack, das die Unterseite noch einmal polstert. Theoretisch könnte man im Frontdeckel noch eine Polsterung einsetzen, aber ist eher unnötig.

Da das Fach für die Fotoausrüstung herausnehmbar ist, eignet sich der ACS auch für normale Wanderungen. Das finde ich erst einmal sehr praktisch. Da wirkt der ACS Fotorucksack noch größer im Innenraum.

Das normale Fach und das Rückenfach sind sehr geräumig. Da passt so einiges rein, aber es gibt keine weiteren Unterteilungen, Taschen oder Netze zum sortierten einräumen.

Das Anlegen und Einstellen geht sehr einfach und das Tragegefühl ist durch das Luftnetzt mit den Abstandshaltern hervorragend. Der Hüftgurt rundet das ab, wobei die Flossen etwas länger sein könnten. Dennoch sitzt er sehr gut am Rücken und wackelt / rutscht kaum.

 

Jack Wolfskin ACS Fotorucksack im Test 3

Besonders gut gefällt mir das Frontfach mit mehreren offenen und verschließbaren Fächern. Ideal für SD-Karten, Filter oder Reinigungsmaterial.

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Fazit zum ACS von Jack Wolfskin

Ein äußerst ausgewogener Wanderrucksack für Fotografen, der einer Kamera und 3 normalen Objektiven ein sichereres zu Hause bietet. Besonders interessant ist das herausnehmbare Fotofach und die praktischen Täschchen in der Frontöffnung. Wer mit Vollformat unterwegs ist, wird sich auf 2 Objektive beschränken müssen. Für mich war der Jack Wolfskin ein wirklich angenehmer Begleiter, bis der Jack Wolfskin ACS Pro kam. Dazu gibt es einen Extra Testbericht.

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